Corona-Ticker
Grünes Licht für Kinderimpfung, Teststraßen auch sonntags offen

Die vierte Welle ist da: In der Steiermark sind aktuell 17.253 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
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  • Die vierte Welle ist da: In der Steiermark sind aktuell 17.253 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • Foto: CDC
  • hochgeladen von Cornelia Gassler

Das regelmäßige Update zur Corona-Lage in der Steiermark: Hier berichten wir über Infizierte, Impfquoten und Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie.

In den letzten 24 Stunden wurden in Österreich 13.592 Neuinfektionen gemeldet - 1.019 davon in der Steiermark.

Teststraßen öffnen sonntags

Um die beiden stärksten Testtage Samstag und Montag zu entlasten, werden alle steirischen Teststraßen ihre Türen ab sofort auch an Sonntagen von 8 bis 12 Uhr öffnen. Dadurch soll garantiert werden, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Montag einen gültigen 3G-Nachweis am Arbeitsplatz vorweisen können.

Kennst du schon unser Video mit Anleitung für die PCR-Gurgeltests?
Achtung: 30 Minuten vorm Gurgeln solltest du weder essen noch trinken.

EMA empfiehlt Kinderimpfung

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat am Donnerstag eine richtungsweisende Entscheidung gefällt und zwar die Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Kinder ab fünfJahren. Bislang war für unter Zwölfjährige kein Impfstoff in Europa zugelassen. "Die Kinderimpfung ist sicher", verkündet Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein im Rahmen einer Pressekonferenz und erklärt, man habe bereits 258.000 Dosen Kinderimpfstoff für Österreich bestellt. Erste Vorkehrungen für die Impfung in den Bundesländern werden bereits getroffen - so auch in der Steiermark, wo es 1529 Anmeldungen (Stand 26.11.) für die Kinderimpfung gibt. 

"Ich möchte Sie ersuchen, der Wissenschaft Vertrauen zu schenken und sich bei den Ärztinnen und Ärzten zu informieren. Wenn Sie die Vor- und Nachteile der Impfung ihrer Kinder klar abstecken, werden Sie erkennen, dass der Nutzen um ein Vielfaches größer ist, als das Risiko." (Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner Strauß)

Mehr zum Risiko einer Corona-Infektion bei Kindern.

Dritte Impfung nach vier Monaten möglich

Entsprechend der Empfehlung des Nationalen Impfgremiums werden in der Steiermark die Einladungen zur Drittimpfung sechs Monate nach der Zweitimpfung automatisch verschickt. Es gibt jedoch die Möglichkeit, bereits nach vier Monaten seine Impfung beim freien Impfen auf den Impfstraßen oder bei einer Impfordination zu bekommen. Die Impfkoordination Steiermark ersucht jedoch, gebuchte Termine wahrzunehmen.

Du kannst dich hier zur Drittimpfung anmelden!

66,6% der Steirerinnen und Steirer verfügen über ein gültiges Impfzertifikat.
  • 66,6% der Steirerinnen und Steirer verfügen über ein gültiges Impfzertifikat.
  • Foto: Regionalmedien Steiermark
  • hochgeladen von Roland Reischl

Quarantäne-Ende ohne Gesundtestung

In der Steiermark werden mit Montag (22.11.) Änderungen im Corona-Fallmanagement umgesetzt. Folgendes gilt bis auf Weiteres:

  • Infizierte Personen, die zwei Mal geimpft oder genesen sind: Absonderung für 10 Tage.
  • Infizierte Personen, die nicht oder nur einmal geimpft sind: Absonderung für 14 Tage.
  • Die Quarantäne für Infizierte endet bei Symptomfreiheit automatisch nach den angegebenen Fristen.
  • Gesundtestungen am Ende der Quarantäne werden ausgesetzt.
  • Bei positiven Corona-Fällen in Schulen wird innerhalb der Schule kein Kontaktpersonen-Management mehr durchgeführt.
  • Wer über Immunschutz verfügt und Kontakt zu einer infizierten Person hatte, wird nicht abgesondert. Ausnahme: Wenn die betroffene Person mit vulnerablen Gruppen arbeitet.

Lockdown seit Montag, Impfpflicht ab 1.2.2022

Aufgrund der brisanten Entwicklung der Infektionszahlen in den letzten Tagen und Wochen gilt in ganz Österreich seit gestern um Mitternacht wieder ein allgemeiner Lockdown.

Die wichtigsten Eckdaten

  • Der Lockdown soll 20 Tage dauern, nach zehn Tages ist eine erste Evaluierung geplant. Ungeimpfte müssen auch darüber hinaus im Lockdown bleiben.
  • Für Arbeitnehmer gibt es eine Home Office-Empfehlung.
  • Schulen bleiben grundsätzlich offen. Es wird aber eine Maskenpflicht in allen Schulstufen eingeführt.
  • Ab 1. Februar 2022 gilt außerdem eine Impfpflicht.
  • Der grüne Pass wird ab 1. Jänner auf sieben Monate für den dritten Stich verkürzt.

Weitere Details zum Lockdown in Österreich

Noch 43 freie Betten für Covid-Patient:innen gibt es auf den steirischen Intensivstationen.
  • Noch 43 freie Betten für Covid-Patient:innen gibt es auf den steirischen Intensivstationen.
  • Foto: Symbolfoto: LKH Mistelbach
  • hochgeladen von Roland Reischl

17.253 Steirerinnen und Steirer aktiv infiziert

Aktuell sind insgesamt 17.253 Menschen (Stand 25.11., 23:59) aktiv mit dem Coronavirus infiziert. 1.019 Neuinfizierte kamen in den letzten 24 Stunden dazu. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in der Steiermark bei 892,3 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner). Auch die Zahl der Menschen auf den Intensivstationen steigt, derzeit sind 75 Betten mit Corona-Patientinnen und Patienten belegt. 43 Betten stehen aktuell noch für weitere Corona-Fälle zur Verfügung. Seit Beginn der Pandemie sind in der Steiermark 2.306 Menschen in Zusammenhang mit Corona verstorben.

Liezen und Murtal als Hotspots

Neben Graz-Umgebung (1.976) sind vor allem die Bezirke Liezen (1.418) und Murtal (1.385) am stärksten betroffen. Die 7-Tage-Inzidenz in Liezen liegt bei 1.114,6 und im Murtal bei 1.135,2. Die niedrigste Inzidenz weist derzeit die Stadt Graz auf - sie liegt bei 639,2.

66,6 % der steirischen Bevölkerung geimpft

In dieser Woche gibt es lange Wartezeiten an den heimischen Impfstraßen - wir berichteten. Das schlägt sich auch den Zahlen nieder. 877.829 Steirerinnen und Steirer sind zumindest einmal geimpft, 78.535 Menschen haben bereits zwei Impfungen, den dritten Stich haben aktuell 178.658 Menschen erhalten. 66,6% (in absoluten Zahlen 830.058) der steirischen Bevölkerung hat somit ein gültiges Impfzertifikat.

Während die Immunisierung bei den älteren Bevölkerungsgruppen sehr hoch ist - über 90 Prozent bei den Menschen, die älter sind als 75, gibt es bei den Jüngeren noch Luft nach oben. Bei den 12- bis 24-Jährigen sind 57,7 Prozent geschützt, bei den 25- bis 34-Jährigen sind es 65,3 Prozent.



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