Gemeinsam stark in Sachen Klimaschutz

LR Ursula Lackner setzt auf verstärkte Maßnahmen für Klima und Umwelt.
  • LR Ursula Lackner setzt auf verstärkte Maßnahmen für Klima und Umwelt.
  • Foto: Land Steiermark/Purgstaller
  • hochgeladen von Christine Seisenbacher

Bei der Präsentation des steirischen Budgets wurde der Klimafonds erwähnt. Was ist genau geplant?
LR Ursula Lackner: Damit die Steiermark auch in Zukunft lebenswert bleibt, braucht es ein Zusammenwirken aller. Als Landesrätin heißt das, es jedem Einzelnen zu ermöglichen, seinen Anteil beizusteuern und innerhalb der Regierung koordinierend, aber auch fordernd aufzutreten, damit auch jedes Ressort im Land seinen Beitrag leistet. Der Klimafonds stellt dafür Mittel bereit.

Wie viel Geld steht zur Verfügung?
Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif. Insgesamt sind für den Klimafonds 40 Millionen Euro, verteilt auf die nächsten vier Jahre, vorgesehen. Damit können Maßnahmen gemäß den Prioritäten umgesetzt werden, die das Klimakabinett festlegt. Dies gilt zusätzlich zu den bisher bereits umfangreichen Investitionen der verschiedensten Ressorts wie Verkehr, Gebäudesanierung, Raus aus Öl ...

Gibt es schon konkrete Pläne?
Als Vorsitzende des Klimakabinetts bereite ich Vorschläge vor, welche die Landesverwaltung in ihrer Vorbildfunktion als Zugpferd für Institutionen, Unternehmen und Private stärkt. Dies betrifft beispielsweise den Fuhrpark der Landesverwaltung, der e-mobil und damit klimafreundlich gestaltet werden soll. Ebenso gilt es, die Energieeffizienz der Landesgebäude zu steigern, Ölkessel durch klimafreundliche Heizungen zu ersetzen und in einer Schwerpunktaktion Landesgebäude mit Photovoltaik-Anlagen auszurüsten.

Hat das Land angesichts des Budgetdefizits die Mittel dafür?
Lackner: Maßnahmen für den Klimaschutz sind ein starker Motor zur Konjunkturbelebung. Investitionen in diesem Bereich fließen in innovative und nachhaltige Projekte, die Arbeitsplätze schaffen und sichern. Daher haben wir uns bewusst entschieden, dass die Corona-Krise die Investitionen in den Klima- und Umweltschutz nicht bremsen darf.

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