LH-Vize Michael Schickhofer über seine "neue" Beziehung zu LH Hermann Schützenhöfer
"Jetzt sind wir beim Mineral"

Präsentierte drei Projekte - Pendlerticket, Nein zu Krsko-Ausbau und Unterstützung für die Hubschrauber in Aigen – für die kommende Landtagssitzung: LH-Vize Michael Schickhofer (SPÖ)
  • Präsentierte drei Projekte - Pendlerticket, Nein zu Krsko-Ausbau und Unterstützung für die Hubschrauber in Aigen – für die kommende Landtagssitzung: LH-Vize Michael Schickhofer (SPÖ)
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  • hochgeladen von Andrea Sittinger

Was 2010 mit dem Start der Reformpartnerschaft zwischen Franz Voves und Hermann Schützenhöfer endete, erlebte gestern in der Grazer Burg ein "Revival": Das Pressefoyer, zu dem die Landesspitze jeweils getrennt voneinander die Medien nach der Regierungssitzung einlud. Nach dem Bruch der Koalition mit der ÖVP hat Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer in alter Manier – allerdings in Alleinregie – zu einem Medientermin geladen. Dabei legte Schickhofer einmal mehr klar, was ihm nun nach dem Vorziehen der Landtagswahlen am Herzen liegt: "Unser Land braucht jetzt Verantwortung, Zuverlässigkeit und Handschlagqualität. Mir gehts darum, den Steirerinnen und Steirern ein Angebot zu machen für das Heute, das Morgen und das Übermorgen", so der Landes-Vize im Wahlkampfmodus.

Günstiges Pendlerticket

Konkret möchte Schickhofer mit drei Anträgen in die kommende Landtagssitzung gehen: Zum einen wünscht er sich ein klares steirisches Nein zum neuen Atomreaktor und zur Laufzeitverlängerung des AKW Krsko, zum anderen erwarte er sich ein Bekenntnis zum Standort der Kaserne Aigen und der Hubschrauberstaffel. Schließlich solle mittels eines 300 Euro-Pendlertickets ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. "Auch die Lebensqualität der Grazer kann damit verbessert werden", erklärt Schickhofer, der "grundsätzlich eine ausgewogene Entwicklung zwischen Stadt und Land anstrebt, um das Pendeln zwischen Heimat und Arbeit deutlich zu reduzieren."
Finanziert werden soll das Pendlerticket – Kostenrahmen 15 bis 20 Millionen Euro pro Jahr – unter anderem durch Budgetumschichtungen sowie eventuell aus der Energie Steiermark-Dividende.

Wahlziel ohne Zahlen

Auf die vorgezogene Landtagswahl angesprochen, wollte sich Schickhofer auf kein konkretes Wahlziel für die SPÖ festlegen, berichtete aber über einen "Klimawechsel" im Umgang mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: "Früher haben wir zusammen ein Glaserl Wein getrunken, jetzt sind wir beim Mineral!"

Autor:

Andrea Sittinger aus Graz

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