Land Steiermark und AMS setzen neue Impulse gegen Arbeitslosigkeit

Die Generation der Über-50-Jährigen sowie die Langzeit-Beschäftigungslosen stehen im Mittelpunkt der arbeitspolitischen Maßnahmen für das Jahr 2016, kündigten Soziallandesrätin Doris Kamps und AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe bei der Präsentation des „Kooperativen Programmes“ von Arbeitsmarktservice (AMS) und Land Steiermark an. Insgesamt ist für die arbeitspolitischen Maßnahmen dieses Programms ein Gesamtvolumen von rund 74 Millionen Euro vorgesehen.

Zwar ging die Arbeitslosigkeit bei den Unter-25-Jährigen zuletzt um 7,6 Prozent zurück, dennoch hat die herrschende schwache Wirtschaftslage negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. „Vor allem die Situation von Menschen über 50 und die Langzeit-Beschäftigungslosen bereiten uns nach wie vor große Sorgen“, erklärten Kampus und Snobe. Wie in den Monaten davor waren ältere Menschen überproportional stark vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen – allein im November stieg sie etwa um mehr als 13 Prozent. Und auch die Zahl jener Personen, die ein Jahr oder mehr arbeitslos sind, stieg im Vergleich zum Vorjahr massiv – in der letzten Monatsstatistik waren knapp 13.000 Menschen als Langzeit-Beschäftigungslose vorgemerkt.

Daher setzten Land Steiermark und AMS in ihrem „Kooperativen Programm 2016“ einen Schwerpunkt auf diese beiden Zielgruppen. „Rund 44 Millionen Euro – also etwa 60 Prozent des Gesamtvolumens – werden im kommenden Jahr in Beschäftigungsprojekte, in Qualifizierungs-Maßnahmen und in den Bereich der stundenweisen niederschwelligen Beschäftigung investiert“, hebt Kampus hervor.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Programmes seien arbeitsplatznahe Qualifizierungen, unterstreicht die Soziallandesrätin. Arbeitslose Personen würden mit Unternehmen zusammengebracht, wobei auch die Unternehmen einen wesentlichen Beitrag an den Qualifizierungskosten übernehmen, beispielsweise beim Vorzeige-Projekt Automotive Stiftung wegen der Umstrukturierungen bei Magna.


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