OGM-Studie
Was den Steirern die Steuerreform bringt

Wie wirkt sich die Steuerreform in der Steiermark aus? Wir haben die Antworten.
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  • hochgeladen von Katrin Rathmayr

Die vom Bund geplante Steuerreform soll sich insgesamt mit einer Entlastung von mehr als fünf Milliarden Euro zu Buche schlagen - soweit die gute Nachricht.

Die weniger gute: Die Steirer stehen im österreichweiten Ranking an vorletzter Stelle aller Bundesländer, wenn es darum geht, was die Steuerreform bringt: Knapp 646 Euro sollen ab Ende 2022 pro Jahr mehr im Börserl bleiben. Nur für die Kärntner schaut mit 644 Euro noch weniger heraus.
Die größten Gewinner sind übrigens Wien und Niederösterreich.

Österreich als Höchststeuerland

Diese Daten stammen aus einer aktuellen Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts OGM, die auf Basis aller Steuerdaten des Finanzministeriums erhoben wurden. Ziel der oftmals als "größter Steuerreform aller Zeiten" titulierten Änderung im Abgabensystem ist es bekanntlich, "gerade Menschen mit sehr geringem Einkommen eine spürbare, wirksame Entlastung" zu verschaffen, so Finanzminister Hartwig Löger. Österreich sei schließlich "im internationalen Vergleich nicht nur ein Höchststeuerland sondern auch ein Höchstsozialversicherungabgabenland." Daher gehe es auch darum, eine Senkung der Sozialversicherungsbeiträge zu erzielen.


Familien und Alleinerziehende als Gewinner

Als die größten Profiteure der Reform sind Familien und Alleinerzieher zu sehen. So ersparen sich österreichische Familien künftig knapp 1.550 Euro pro Jahr - in der Steiermark sind es 1.435 Euro – und Alleinerzieher sollen nach 2022 mehr als 1.180 Euro mehr zur Verfügung haben – für die Steiermark wiederum gelten knapp 1.090 Euro.

Pensionisten bleibt mehr 

Ebenso auf die Habenseite fallen Pensionisten. Wenn auch nicht mehr so eklatant wie Haushalte mit Kindern. Hier liegt die jährliche Ersparnis im Österreichdurchschnitt bei 540 Euro, steirischen Pensionisten sollen am Ende 505 Euro übrig bleiben.



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