Wohnunterstützung neu in der Steiermark

Für eine gerechtere Verteilung der Wohnbauhilfe: Barbara Riener, Soziallandesrätin Doris Kampus, Klaus Zenz (v. l.)
  • Für eine gerechtere Verteilung der Wohnbauhilfe: Barbara Riener, Soziallandesrätin Doris Kampus, Klaus Zenz (v. l.)
  • Foto: Land Steiermark
  • hochgeladen von Christine Seisenbacher

Gerechter, einfacher, transparenter – das sind die Zielsetzungen des Modells „Wohnunterstützung neu“, welches die bisherige Wohnbeihilfe ablöst und heute am 1. Juli nach einer Sitzung eines Unterausschusses des Landtag Steiermark von der zuständigen Soziallandesrätin Doris Kampus gemeinsam mit den stellvertretenden Klubobleuten der Regierungsfraktionen, den Landtagsabgeordneten Klaus Zenz und Barbara Riener, vorgestellt wurde. „Wir wollen damit die Unterstützungsleistungen im Bereich Wohnen auf völlig neue Beine stellen“, so Kampus.

Gleichbehandlung aller Zielgruppen

Bis dato wurden Zuschüsse zum Wohnen gleich aus drei verschiedenen „Töpfen“ gespeist: der Großteil über die Wohnbeihilfe, doch auch aus der Mindestsicherung und aus dem Titel „Ergänzender Wohnungsaufwand“ – für Kampus nicht nur wegen des Verwaltungsaufwandes eine Situation, die sie als „nicht zufriedenstellend“ bezeichnet. Dieses alte System wird daher künftig vom Modell der „Wohnunterstützung“ abgelöst, die von einer einzigen Stelle in der Sozialabteilung abgewickelt wird. „Dabei orientieren wir uns ausschließlich an bedürftigem Personen und deren Lebensumständen, hingegen nicht an Mieten oder Betriebskosten“, erklärt Kampus. Entscheidend für die Zuerkennung einer Unterstützung sind daher künftig nur das Einkommen und die Haushaltsgröße, nicht jedoch die individuelle Ausgestaltung des Wohnens, wie etwa Größe oder Lage der Wohnung.

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