Eine ganze Nacht lang wurde in der Steiermark öffentlich geforscht

ORF-Meteorologe Marcus Wadsak, Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und JR-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl eröffneten die Lange Nacht der Forschung im Grazer Science Tower.
  • ORF-Meteorologe Marcus Wadsak, Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und JR-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl eröffneten die Lange Nacht der Forschung im Grazer Science Tower.
  • Foto: René Vidalli
  • hochgeladen von Roland Reischl

27.000 Menschen sorgten für einen Besucherrekord bei der Langen Nacht der Forschung in der Steiermark. „Die Steiermark ist mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 5,14 Prozent mit Abstand das Forschungsland Nummer eins in Österreich und wir zählen damit auch zu den innovativsten Regionen Europas. Das wesentliche Erfolgsgeheimnis ist die hervorragende Zusammenarbeit zwischen unseren Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Bei der Langen Nacht der Forschung konnten wir den Steirern an mehr Standorten als je zuvor einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Mir ist wichtig, dass wir vor allem junge Menschen für Wissenschaft und Forschung begeistern, denn das ist für uns als Forschungsland für die Zukunft von entscheidender Bedeutung. Die Lange Nacht der Forschung ist dafür eine wichtige Plattform“, so Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Faszinierende lange Nacht der Forschung

Die Auswahl an faszinierenden Forschungen war groß: Man konnte einen Blick in das Innere des Erzbergs werfen, ein Signal in 80 Sekunden um die Welt schicken oder unseren Planeten beim „Fiebern“ beobachten. Es war möglich, in die Rolle eines Chirurgen zu schlüpfen und einem Kanu aus Beton beim Schwimmen zusehen. Rund 27.000 Menschen besuchten die 245 steirischen Erlebnisstationen im Rahmen der Langen Nacht der Forschung 2018 am 13. April in Graz, Kapfenberg und Leoben.
Erleben, staunen und mitmachen lautete das Erfolgsrezept der beteiligten Standorte. Neben Graz und Leoben war heuer zum ersten Mal Kapfenberg mit an Bord. Tatsächlich ließen sich alle, die Kleinen und die Großen, von den faszinierenden Vorträgen, Workshops, Experimenten und Exponaten bis spät in die Nacht begeistert mitreißen. Im heurigen Jahr öffneten 34 Standorte in der Steiermark ihre Pforten. Mit dabei waren unter anderem: die Karl-Franzens-Universität, die Technische Universität Graz, die Medizinische Universität, die Kunstuniversität, die Montanuniversität Leoben, die FH Joanneum, der Campus 02, die Joanneum Research,, das Ludwig Boltzmann-Institut, die ÖAW – Institut für Weltraumforschung, die Kirchliche Pädagogische Hochschule und die Pädagogische Hochschule Steiermark.

Unternehmen öffneten die Pforten

Doch nicht nur die Welt der Wissenschaft an den Hochschulen, sondern auch jene Unternehmen, die hinter ihren sonst verschlossenen Türen neueste Technologien für den Weltmarkt entwickeln, begeisterten Jung und Alt. Mit dabei waren als Aussteller oder Sponsoren ams AG, Anton Paar GmbH, acib, AT&S, AVL List, Brauerei Göss, Flugplatz Kapfenberg, Magna, Materials Center Leoben, Holding Graz Linien, Observatorium Lustbühel, Pankl Racing Systems AG, RPD Rapid Product Development GmbH, Smart Business Center, Science Tower, Siemens, Stadtwerke Kapfenberg, Voest Alpine Schiene GmbH, ZAMG, das Zentrum am Berg sowie das Zentrum für Wissens- und Technologietransfer in der Medizin (ZWT).
Das Land Steiermark war nicht nur Veranstalter der LNF18 in unserem Bundesland, sondern wurde mit der Forschungsgesellschaft Joanneum Research und der FH Joanneum auch selbst zum Magneten für die Besucher. Ganz besonders begeistert waren diese am ZWT von den lebensverlängernden Smoothies und der Gelegenheit, in die Rolle eines Chirurgen zu schlüpfen, was gemeinsam mit der Medizinischen Universität Graz ermöglicht wurde. „Forschung ist unser Geschäftszweck. Wir freuen uns, die komplexe Arbeit unserer Forscherinnen und Forscher bei der Langen Nacht der Forschung sichtbar machen zu können“, so Joanneum-Research-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl.

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