Schulterschluss zwischen Forschung und Bundesheer

Besiegelten die weitere Zusammenarbeit: Bundesminister Mario Kunasek und Joanneum Research-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl
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  • Foto: Joanneum Research/Manuela Schwarzl
  • hochgeladen von Andrea Sittinger

Österreich sei zu selbstkritisch, wenn es um die Leistungen in Forschung und Entwicklung geht. "Da können wir uns noch viel besser vor den Vorhang holen", mit diesen Worten bekräftigte Verteidigungsminister Mario Kunasek am Freitag die weitere Zusammenarbeit zwischen der Forschungsgesellschaft Joanneum Research und den österreichischen Streitkräften und gab damit die Marschrichtung für die kommenden fünf Jahre vor. Wobei: Bereits in den vergangenen Jahren wurde ein breites Pensum an Vorhaben durchgeführt. 30 Projekte wurden gemeinsam abgewickelt und zeigen die Dynamik dieser seit 2013 bestehenden Kooperation.

Sicherheit, Information und Katastrophenschutz

Mit den sieben Forschungseinheiten Materials, Health, Digital, Policies, Robotics, Life und Coremed ist es der Joanneum Research möglich, interdisziplinäre Lösungsansätze für die Streitkräfte anzubieten. "Das Österreichische Bundesheer ist ein wichtiger strategischer Partner für die zentralen Herausforderungen der Zukunft in den Bereichen Sicherheit, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie im Katastrophenschutz“, so Wolfgang Pribyl Geschäftsführer der Joanneum Research. Konkret wurde beispielsweise eine flugtaugliche Sensorplattform, die in Echtzeit Lagebilder für unterschiedliche Einsatzszenarien generieren kann, entwickelt. Dies kommt beim Katastrophenschutz zum Tragen. Daneben liefert das in der Steiermark erarbeitete ABC-Informationsmanagementsystems (ABC-IS) im Bereich Aufklärung wertvolle Hilfe für das Heer.

EU-Gelder lukrieren

Durch die Zusammenarbeit zwischen Bundesheer und Joanneum Research konnten in den vergangenen Jahren acht Millionen Euro umgesetzt werden. Auch hier verspricht man sich jetzt eine Intensivierung. 15 Milliarden Euro sollen von der EU künftig an die Mitgliedsländer verteilt werden. "Da versuchen wir natürlich einen möglichst großen Teil vom Kuchen zu bekommen", schließen Mario Kunasek und Wolfgang Pribyl.

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