Seattle: eine Stadt, die ordentlich Tempo vorgibt

Das neue Amazon-Headquarter wirkt von außen utopisch und ist innen wie ein großes Gewächshaus.
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  • Das neue Amazon-Headquarter wirkt von außen utopisch und ist innen wie ein großes Gewächshaus.
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Die bisher größte österreichische Wirtschaftsdelegation, angeführt von der steirischen Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl sowie dem österreichischen WKO-Vizepräsidenten Jürgen Roth, ist am Sonntag in Seattle (US-Bundesstaat Washington) eingetroffen. Nun mag die 700.000-Einwohner-Metropole am nordwestlichen "Zipfel" der USA auf den ersten Blick nicht gerade wie der Top-Anziehungspunkt für Unternehmen und Investoren scheinen, doch dieser Schein trügt. Boeing, Amazon, Microsoft sind wohl die klingendsten Namen, die mit Seattle in Verbindung gebracht werden.

Wo Amazon zu Hause ist

Bei einem ersten Stadtrundgang durch die "Emerald City", so der Beiname Seattles als Anspielung auf das viele Grün in und um Seattle, werden die Delegationsteilnehmer von Eva Kammel, der österreichischen Honorarkonsulin, sofort in die Welt von Amazon entführt. Nicht eines, sondern gleich mehrere Gebäude bilden das Schaltzentrum des Online-Riesen in Seattle. "Das neue Headquarter erinnert an ein Gewächshaus, den Mitarbeitern wird so ein natürliches, grünes Umfeld geboten." Und nicht nur ihnen: Auch die betriebseigenen Hunde dürfen auf einer eigens vorgesehenen Wiese spazieren geführt werden.

Wenn Fische fliegen

Ein Muss für alle Besucher ist jedenfalls auch der älteste Markt der USA, der Pike Place Markt, wo man nicht nur zahlreiche Gebäude historische Gebäude findet, sondern auch kulinarische Highlights. Eines davon sind jedenfalls die "fliegenden Fische", die einem buchstäblich um die Ohren fliegen können, wenn sich die Fischhändler ihre Ware untereinander zuwerfen.
Vom Pike Place Market ist es übrigens nur ein Katzensprung zum bekannten Riesenrad direkt an der Elliott Bay gelegen. 

Ein Kaffee erobert die Welt

Das bekannte Kaffeelabel Starbucks mit mittlerweile mehr als 240.000 Mitarbeitern rund um den Globus hat seinen Ausgangspunkt ebenso in Seattle: Das erste Starbucks-Kaffeehaus wurde 1971 im alten Hafen Seattles, am Pike Place, eröffnet. "Das Logo zeigte damals, als politische Korrektheit noch als Fremdwort galt, noch eine barbusige Sirene mit nach hinten getragenen Haaren", erzählt Eva Kammel. "Mittlerweile sind die Haare nach vorne gewandert und die Brüste sind so verdeckt." Unabhängig vom Logo schmeckt der Kaffee in der Stammfiliale natürlich besonders gut.

Fazit: Seattle lässt so gut wie keine Wünsche offen ... bis auf einen vielleicht: Wo ist eigentlich McDreamy?

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