Wirtschaftskammer Steiermark: eine starke Bilanz

Für eine starke steirische Wirtschaft: WK-Präsident Josef Herk
  • Für eine starke steirische Wirtschaft: WK-Präsident Josef Herk
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  • hochgeladen von Roland Reischl

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – und einer kann höchst zufrieden Bilanz ziehen: der steirische Wirtschaftskammerpräsident Josef Herk. Einerseits zeigen die Konjunkturdaten einen nachhaltigen Aufschwung an, andererseits wurde auch im Bereich der Wirtschaftskammer (WK) vieles auf Schiene gebracht.

Familienbetriebe und Regionen stärken

Zwei – eng zusammenhängende Eckpfeiler dieser auch in der Steiermark höchst positiven Entwicklung sind die Familienbetriebe und die starken Regionen. Herk, selbst Teil eines erfolgreichen Familienbetriebs in der Obersteiermark hat dazu eine klare Botschaft: "Familienunternehmen stehen für generationenübergreifende Wertschöpfung, das lässt sich auch in Zahlen ausdrücken. 365 Milliarden Euro Umsatz erzielen Österreichs Familienbetriebe jedes Jahr, damit sind sie das ,Tafelsilber‘ unserer Wirtschaft." Mit einem eigens eingerichteten Kompetenzzentrum am Campus 02 und der Initiative "Follow me" trägt man der Bedeutung dieses Wirtschaftsbereiches entsprechend Rechnung.
Ebenso wichtig: "Aktive Begleitung der Regionalentwicklung – das ist nicht nur ein Schlagwort, sondern seit vielen Jahren gelebte Interessenpolitik in der WK. Denn Regionalentwicklung ohne Wirtschaft, das ist wie Fußball ohne Ball", vergleicht Herk. Initiativen wie "Goldener Boden" und "Weißbuch Innenstadt" oder der Einsatz für faire Vergaben und Schwellenwerte sowie zahlreiche regionale Strategieworkshops sind hier entscheidende Hilfestellung. "Wir müssen Abwanderung verhindern – und das geht nur mit einer starken Wirtschaft vor Ort."

"Unternehmern Gehör verschaffen"

Dementsprechend setzt die WK auch in der nächsten Zeit auf Absicherung dieser und vieler anderer Errungengschaften. "Die Selbstverwaltung ist keine Pflicht, sie ist ein wohlerworbenes Recht. Ein Recht, das mir als Unternehmer sehr am Herzen liegt. Kammern sind ein wichtiger Gegenpol zur staatlichen Allmacht", führt Herk aus. Schlusssatz: "Dies ist eine Errungenschaft des Liberalismus, die uns Unternehmern Gehör verschafft und durch die Pflichtmitgliedschaft ein breites Leistungsspektrum auf solidarischer Finanzierungsbasis ermöglicht.“

Kennzahlen der WK:

  • Die WKO Steiermark verzeichnet jährlich rund 88.000 Servicefälle (Rechtsauskünfte …) 
  • Im Bildungscampus der WKO Steiermark – bestehend aus WIFI, FH Campus 02, Talentcenter, Tourimusschulen Bad Gleichenberg etc. – bilden sich Jahr für Jahr mehr als 60.000 Menschen weiter.
  • Die Wirtschaftskammer ist mit dem Internationalisierungscenter Steiermark und 110 Außenhandelsstützpunkten auf der Welt Türöffner für alle Exporteure.
  • Mehr als 400 Gesetze werden Jahr für Jahr von den Experten der Wirtschaftskammer begutachtet und auf ihre Wirtschaftstauglichkeit geprüft.
  • Die Wirtschaftskammer schafft für ihre Mitglieder Rechtssicherheit und Planbarkeit durch 650 ausverhandelte Kollektivverträge. Nur so kann wirklich auf die Möglichkeiten einzelner Brachen individuell eingegangen werden. 
  • Durch dieses System der Sozialpartnerschaft hat es in den letzten beiden Jahren keinen einzigen Streik gegeben. Jede einzelnen Generalstreikminute kostet der Wirtschaft 205.000 Euro.
  • Allein in der Steiermark entsendet die Wirtschaftskammer insgesamt 500 Vertreter in diverse Gremien (GKK, Arbeitsmarktservice, Raumordnungsbeirat etc.) um hier die Interessen der Unternehmer zu vertreten.
  • 1.300 großteils ehrenamtliche Funktionäre engagieren sich allein in der WKO Steiermark für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

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