Botanik - Pflanzen - Traubenhyazinthen
Wie schnell doch die Zeit vergeht! ...

Titelbild: Die "Kleine Traubenhyazinthe"
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Weigelsdorf.   Erst kürzlich musste ich wieder feststellen, wie schnell doch die Zeit vergeht! Geht es Euch auch so? Einige Erledigungen da und dort und im Nu ist der Tag schon wieder um! Und schwupps, gleich die ganze Woche ebenso! Man hat den Eindruck, die Zeit läuft in rapider Windeseile dahin! ...
Am Beispiel der Traubenhyazinthen wurde mir das kürzlich ebenfalls sehr deutlich gezeigt. Noch vor kurzem waren die niedlichen Traubenhyazinthen, die nicht nur im Garten, sondern auch in Töpfen oder Fensterbankkästen das Auge erfreuen, in ihrer vollen Blüte! Jetzt sind sie teilweise -je nach Standort- sogar schon befruchtet und haben Samen gebildet.

In der Botanik wird die Gattung der Traubenhyazinthen (Muscari) zur Familie der Spargelgewächse gezählt. Die krautigen, ausdauernden Pflanzen blühen üblicherweise in verschiedenen Blautönen, aber es gibt auch weiß blühende Sorten. Aus den kleinen, eiförmigen Blumenzwiebeln wächst jeweils nur ein ca. 10 bis 15 Zentimeter hoher Blütenschaft, an dessen Ende eine blütenreiche Traube steht. Nach der Befruchtung bilden sich Kapselfrüchte, die schwarze, kugelförmige Samen enthalten. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben nach der Samenreife ab und die Traubenhyazinthen überdauern bis zum folgenden Frühling in der Zwiebel. An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass die "Kleine Traubenhyazinthe" allerdings bereits im Herbst wieder neue Blätter austreibt, die grün überwintern.

Da sich Traubenhyazinthen durch Selbstaussaat und Tochterzwiebeln stark ausbreiten, eignen sie sich sehr gut zum Verwildern und können dadurch im Frühling wunderschöne, großflächige Blütenteppiche bilden. Gleichzeitig dienen sie vielen Insekten als erste Nahrungsquelle. Sie sind betreffend Standort und Pflege unproblematisch, allerdings bevorzugen sie (wie die meisten Zwiebelblumen) einen sonnigen, warmen Platz sowie lockere, durchlässige und nicht zu feuchte Erde. Die Pflanzen fühlen sich aber auch im Steingarten wohl und gedeihen ebenso bei etwas fester Erde prächtig.

Viel Vergnügen und liebe Grüße Silvia
 
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Autor:

Silvia Plischek aus Steinfeld

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