08.03.2017, 22:37 Uhr

Gerhard Hermanky, "Architekturblätter" im Atelier Bajadere

Klare Bilder und die Aufnahme in die Lower Austrian Contemporary

Am Samstag eröffneten Erika und Wolfgang Kober in ihrem Atelier Bajadere die Ausstellung Architekturblätter der Wiener Künstlers Gerhard Hermanky. Der Künstler
Die Auseinandersetzung des Malers und Grafikers Gerhard Hermanky mit den Ursprüngen des Bauens ruft das Bild des Menschen auf den Spuren seiner Archetypen in Erinnerung. Die Sehnsucht des Menschen nach Monumentalität entspricht dem uralten Wunsch, das Rätsel der Welt zu ergründen, und es gleichzeitig zu verbergen. Die geheimnisvolle Stimmung, die nicht nur die Faszination des Zerfalls, sondern vor allem das Werden aus dem Vergehen – das ewige Fließen (Heraklit) widerspiegelt, entsteht durch die Aufarbeitung der Verschmelzung von Archetypus, Archäologie und Architektur. Der Beginn der Herrschaft des Menschen über die Natur wird in ein Spannungsverhältnis mit der Idee der Ewigkeit gebracht, durch die Konflikte zwischen den verschiedenen Symbolen , die aber durchaus kritisch hinterfragt werden.
Das Bewusstsein von Kultur als „Natur des Menschen“ verbindet sich harmonisch mit seiner Kreativität und dem Bedürfnis, neue Wege zu gehen.

Gäste und Wegbegleiter
Unter den Gäste und Wegbegleitern befanden sich die Künstlerin Beatrix Schibl, die selbst mit 11.März ihre nächste Ausstellung im Art Hotel in Wien startet. Barbara und Christian Pomper, Nachbarn des Künstlers, kamen aus Wien angereist. Aus Neuhaus und Umgebung kamen Isabella Jäger, Karin Detter und Werner Dorfmeister
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