30.06.2017, 17:58 Uhr

Johanniskraut: Pflanze des Hochsommers

Johanniskraut kann man als Tee oder als Öl anwenden. (Foto: pixabay – CC0)

Die Kraft des Johanniskrautes entfaltet sich am besten im Hochsommer zur Johanniszeit, wenn die gelben Blüten mit der Sonne um die Wette leuchten.

Die für uns wichtigen Inhaltsstoffe des Johanniskrauts (Hypericum perforatum) befinden sich in kleinen, über den Blätter der Pflanze verteilten Öldrüsen. Die gelben Blüten verfärben sich blutrot wenn man sie zwischen den Fingern zerreibt.

Im Garten, am Waldes- und am Wegesrand

Man findet das Johanniskraut nicht nur in Gärten, sondern auch wild wachsend an Acker-Wegen oder Waldrändern. Die Pflanze ist winterfest und regeneriert sich über die kalte Jahreszeit in den Wurzeln.

Johanniskraut: Hausmittel bei Depressionen

Die Inhaltsstoffe des Krautes, ätherische Öle und Gerbstoffe, regen die Verdauungsorgane an und stärken den Kreislauf. Der wohl für die Menschen wichtigste Inhaltsstoff ist, wie der lateinische Name schon vorgibt, das Hypericin: Das ist eine photosensibilisierende Substanz mit beruhigender, antidepressiven Wirkung.

Tipps zur Anwendung

Das Johanniskraut ist in Apotheken erhältlich. Es gibt sehr viele unterschiedliche Produkte mit den wertvollen Inhaltsstoffen dieser Pflanze.

Mit den getrockneten Kraut bereitet man sich einen Tee (2 Teelöffel auf ¼ Liter Wasser), der über mehrere Tage zwei Mal täglich genossen werden sollte.
Achtung: Während dieser Zeit direkte Sonnenstrahlung vermeiden!

Als Öl wirkt das Johanniskraut bestens für äußerliche Anwendungen bei Rheuma, Verstauchungen, Hexenschuss und zur Wundheilung.

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