14.06.2017, 12:41 Uhr

Sauerampfer: Beilage, Hausmittel und Erinnerungen an die Kindheit

Sauerampfer schmeckt am besten vor der Blüte und lässt sich gegart oder roh super zu Gemüse, Salaten oder Fleisch servieren. (Foto: pixabay – CC0)

Wer kennt ihn nicht, den Wiesen-Sauerampfer? Er schmeckt übrigens nicht nur in Salaten oder als Suppe gut, sondern ist auch als Hausmittel bekannt.

Jeder, der als Kind mal in einer Wiese gespielt hat, wird auch den Sauerampfer (Rumex acetosa) kennen! Wer die Blätter dieser Pflanze gegessen hat, kann sich an den sauren, zitronenartigen Geschmack erinnern.
Inzwischen wird der Sauerampfer nicht nur auf der Wiese gefunden, man kann die Pflanze für sein Gemüsebeet auch in diversen Gärtnereien kaufen.

Sauerampfer im Salat oder als Suppe

Die Pflanzenteile schmecken am besten vor der Blüte und lassen sich gegart oder roh super zu Gemüse, Salaten oder Fleisch servieren. Auch in der Suppe macht sich der Sauerampfer sehr gut! Aus den getrockneten Wurzeln lässt sich Mehl herstellen, aus dem man dann wunderbaren Nudelteig machen kann.

Sauerampfer als Hausmittel

Als Hausmittel wird Sauerampfer bei Appetitlosigkeit und zur Blutreinigung empfohlen. Das getrocknete Kraut wir oft als Tee verabreicht, um Hautkrankheiten zu behandeln. Außerdem ist der Vitamin-C-Anteil in der Pflanze sehr hoch – daher kommt auch der saure Geschmack.

Mit Maß und Ziel genießen

Achtung: Zu viel Sauerampfer ist nicht gesund! Alle Pflanzenteile enthalten Oxalsäure, die in sehr großen Mengen eingenommen zu Calziumverlust führen und auch die Niere schädigen kann. Die wasserlösliche Oxalsäure verliert die Pflanze übrigens durch das Kochen – das Wasser dann unbedingt wegschütten!

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