Filmabend im Citykino: „Vielleicht in einem anderen Leben“

STEYR. Am Donnerstag, dem 13. Oktober, findet im Zuge des Begleitprogramms zur
Ausstellung „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ nun auch ein Filmabend im
Citykino Steyr statt. Um 19.00 Uhr wird der österreichische Film „Vielleicht in einem
anderen Leben“ der Regisseurin Elisabeth Scharang ausgestrahlt. Obwohl die
Handlung des Films schon vor über 70 Jahren spielt, wirken manche der Szenen so
aktuell wie lange nicht mehr.

„Geht darum, auf welche Seite man sich stellt“

Elisabeth Scharang erzählt in ihrem Spielfilm die Geschichte einer kleinen Gruppe ungarischjüdischer Zwangsarbeiter, die in den letzten Kriegswochen auf den „Todesmärschen“ durch Österreich getrieben wurden. Sie strandeten in einem kleinen Dorf, das seine mörderische Seite zeigte. „Vielleicht in einem anderen Leben“ handelt von seltener Hilfsbereitschaft und verbreiteter Gewalt, verübt von den Wachmannschaften und der ansässigen Bevölkerung. Mit Ursula Strauß und Johannes Krisch in den Hauptrollen ebenso packend wie sensibel inszeniert, werden die menschlichen Handlungsspielräume zu einem zentralen Thema des Films: „In den vier Tagen, in denen die Geschichte spielt, wird über das Schicksal aller Beteiligten neu verhandelt“, so die Regisseurin. „Wie immer in Krisenzeiten geht es darum, auf welche Seite man sich stellt.“

Regie: Elisabeth Scharang
Drehbuch: Silke Hassler, Peter Turrini

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen