Die bäuerlichen Betriebe in Steyr-Land sind sehr vielschichtig aufgebaut

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BEZIRK. Der Besuch des Landesobmanns des OÖ Bauernbundes, Landesrat Max Hiegelsberger, zeigte, dass sich die bäuerlichen Betriebe im Bezirk Steyr Land gut positioniert haben. „Der Bezirk bietet alles – von Grünlandgebieten mit extremen Steilfläche bis hin zu Ackerbau, Schweinehaltung, der Kultivierung von Obst und Gemüse, von Sonderkulturen bis hin zur Direktvermarktung“, so Landesobmann Hiegelsberger.

Ausgangspunkt der Bezirkstour war der Betrieb Gaißberger in Adlwang. Der Betrieb hat sich auf Schweinezucht- und mast spezialisiert. Matthias Gaißberger hat mit Beginn 2018 den Betrieb übernommen. Als Berater in der Boden.Wasser.Schutz.Beratung hat er sich eine Reihe von ackerbaulichen Erfahrungen aneignen können, welche ihm am Betrieb sehr nützlich sind. Neben der Schweinhaltung hat er auch im Gewürzkräuteranbau ein weiteres Standbein gefunden. „Jeder Betrieb soll mindestens ein Produkt haben, welches er vermarktet und damit mit den Konsumenten in Kontakt ist“, ist Matthias Gaißberger überzeugt. Im Rahmen der Diskussion ist auch die Afrikanische Schweinpest (ASP) angesprochen worden. Seitens Hiegelsberger wurde versichert, dass Politik auf nationaler und europäischer Ebene auf einem guten Weg ist.

Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum in Adlwang

Im Zuge der Reform der Landwirtschaftskammer Oberösterreich wurden die beiden Dienststellen Kirchdorf und Steyr-Land am neuen Standort Adlwang zusammengelegt. Das neue Gebäude wird in Holzbauweise errichtet. Im Erdgeschoß wird ein Restaurant mit frisch gekochten regionalen Produkten sowie ein Hofladen eingerichtet, in dem ein breites Produktsortiment verschiedenster Lebensmittel aus der Umgebung angeboten wird. Es stehen weiters Büroräumlichkeiten im 1. Stock zur Verfügung. „Mit diesem neuen Gebäude entsteht ein land- und forstwirtschaftliches Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum, auf das wir sehr stolz sein können“, zeigt sich die Obfrau der BBK Steyr-Land, Edeltraud Huemer, begeistert.

Pesendorfer’s Hofladen begeistert die Kunden

Der Hofladen befindet sich in Pesendorf, einem Ortsteil von Garsten in Oberösterreich. Helga Brandner hat sich mit Ihrem Hofladen einen jahrelangen Traum erfüllt. „Wichtig sind mir die Ursprünglichkeit, Hochwertigkeit und Regionalität der Artikel“, so die Ortsbäuerin Helga Brandner. Je nach Saison bietet sie unterschiedliche Produkte an. Der Kontakt zu den Kunden der Landwirtschaft, den Konsumentinnen und Konsumenten, ist ihr besonders wichtig – und die Nachfrage nach den Produkten gibt ihr auch Recht. Neben dem Hofladen und der Arbeit auf dem Milchviehbetrieb bietet die engagierte Ortsbäuerin auch noch „Schule am Bauernhof“ an.

Bearbeitungserschwernisse im Grünland müssen abgegolten werden

Die Mahd von Steilflächen trägt wesentlich zur Offenhaltung und somit zum Erhalt der Kulturlandschaft bei. Eine zusätzliche Abgeltung für eine arbeitsintensive bäuerliche Bewirt-schaftung in Bergregionen ist unerlässlich. „Oberösterreich bietet mit dem TopUp in der Ausgleichszulage für benachteiligten Gebieten eine zusätzliche Fördermaßnahme für erschwerte Bewirtschaftungsbedingungen an“, so Landesobmann Hiegelsberger. Der Betrieb Aigner in Großraming bewirtschaftet rund 50% der Futterflächen mit einer Hangneigung von mehr als 35%. „Die Anschaffungskosten dieser Spezialmaschinen liegen etwa um ein Viertel höher als die Standardmaschinen“, so der Franz Aigner, welcher den elterlichen Betrieb 2012 übernommen hat.

Weidejungrind aus der Nationalpark Kalkalpen Region

Vier Bio-Betriebe aus dem inneren Ennstal haben sich zu "biokeiwi", einer regionalen Vermarktungsinitiative für Weidejungrinder zusammengeschlossen. "Wir wollen regionale Herkunft aus der Kalkalpenregion garantieren. Die Tiere werden in der Region geboren, gefüttert und stressfrei geschlachtet", erklärt Landtagsabgeordnete Regina Aspalter. Aspekte wie biologische Bewirtschaftung, Mutterkuhhaltung und Weidehaltung sind für „biokeiwi“ entscheidend. Ziel dieser Initiative ist, die Nachfrage nach hoher Fleischqualität in der Region zu wecken und die Konsumenten näher zu den Produzenten zu bringen.

Autor:

Sandra Kaiser aus Steyr & Steyr Land

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