Steyr
Panoramalift wurde feierlich eröffnet

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Panoramalift auf den Tabor in Betrieb
Steyr: Der Panoramalift, der vom Michaelerplatz auf den Tabor führt, ist am Freitag, 7. August in Betrieb genommen worden. Bürgermeister Gerald Hackl lud Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichen Bereichen zu einer kleinen Eröffnungsfeier ein. Coronabedingt konnte das geplante, groß angelegte Fest für alle interessierten Steyrerinnen und Steyrer leider nicht durchgeführt werden.
Begonnen wurde das 2,7 Millionen Euro teure Großbauprojekt im April 2019. Die geologischen Verhältnisse bereiteten den Spezialtiefbau-Experten anfangs größere Herausforderungen als erwartet. Dann ist auch noch die Corona-Krise dazugekommen. Jetzt ist der Panoramalift fertig und vom TÜV freigegeben.
Der Bereich der Ein- bzw. Ausstiegsstelle beim Michaelerplatz ist nach Vorgaben des Denkmalschutzes perfekt saniert worden. Außerdem sind hier Stromanschlüsse installiert und sämtliche Leitungsverlegungen durchgeführt worden, weiters hat man einen Kanalanschluss errichtet, der die Abwässer aus dem Liftschacht ableitet.
„Ich freue mich sehr, dass wir heute dieses Bauwerk seiner Bestimmung übergeben können. Der Panoramalift wird das Bild der Stadt nachhaltig positiv prägen“, freute sich Stadtchef Gerald Hackl in seiner Eröffnungsrede. „Diese Aufstiegshilfe ist ein weiteres, sehr gutes Beispiel dafür, wie wir dieser Stadt durch große Bauwerke an markanten Stellen in den vergangenen Jahren ein modernes Gesicht gegeben haben“, so der Bürgermeister. Derart mutig sei man auch bei der Hanggarage und dem Steg über die Enns sowie beim neuen Fachhochschul-Gebäude im Wehrgraben gewesen.
Baureferent Stadtrat Dr. Helmut Zöttl sprach von einem historischen Tag für Steyr und sagte in seiner Rede unter anderem: „Wir eröffnen hier ein schönes, prägendes Bauwerk, das nicht nur zwei Stadtteile verbindet, sondern die Stadt auch neu erleben lässt.“
Der Panoramalift überwindet den Höhenunterschied von 35 Metern zwischen Michaelerplatz und Stadtteil Tabor ungefähr je zur Hälfte im Berg und im Freien. Die Liftkabine kann bis zu 25 Personen befördern und bietet auch Platz für Fahrräder und Kinderwägen. Geplant hat die Aufstiegshilfe der Innsbrucker Architekt Dipl.-Ing. Helmut Reitter. Der gebürtige Steyrer über die Idee zu seiner Planung: „Ich wollte hier ein Bauwerk realisieren, das so aussieht als wäre es schon immer hier gewesen und gleichzeitig ein starkes, selbstbewusstes Zeichen setzt.“

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