600 Jahre Sebalduskirche am Heiligenstein

Die Sebaldus-Kirche am Heiligenstein in Gaflenz ist ein beliebtes Ziel von Wallfahrern.
  • Die Sebaldus-Kirche am Heiligenstein in Gaflenz ist ein beliebtes Ziel von Wallfahrern.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Sabine Thöne

GAFLENZ. Der Heiligenstein bei Gaflenz hat eine besondere Ausstrahlung. 782 Meter oberhalb des Orts gelegen, war er bereits vor der Christianisierung eine alte Kultstätte. Ende August wird das Jubiläum „600 Jahre St. Sebald am Heiligenstein“ gefeiert.

Das Fest-Programm: Sonntag, 25. August: Sebaldifest, um 8 Uhr Messe mit Bischofsvikar Wilhelm Vieböck in der Sebaldikirche. Zugleich ab 8 Uhr Prozession von der Pfarrkirche Gaflenz auf den Heiligenstein, um 10 Uhr Festmesse mit Wilhelm Vieböck. Am Donnerstag, 29. August, um 19 Uhr Festakt zum Jubiläum mit Diözesanbischof Ludwig Schwarz.

Seit 1413 steht eine Kirche am Heiligenstein, die dem heiligen Sebald geweiht ist. Den Gaflenzern und vielen Menschen aus der Region bedeutet der Heilige sehr viel. Wenn etwas gut ausgeht, dann sagen sie: „Da hat der heilige Sebald geholfen.“ Auch im angrenzenden Niederösterreich ist das Pilgern auf den Heiligenstein Tradition, etwa um für einen Lebenspartner zu beten. „Hier oben fühlt man sich einfach wohl“, sagen Pilger immer wieder. Menschen, die einmal hier waren, kommen oft wieder. Der Heiligenstein ist ein Kraftort und ein beruhigender Ort.

Zur Sache: Heiliger Sebald
Der heilige Sebald lebte nach der Überlieferung im achten Jahrhundert in der Nähe von Nürnberg (Deutschland). Er war ein dänischer Königssohn, der seine Verlobung mit einer Königstochter löste, um Einsiedler zu werden. Viele Wunder werden über ihn berichtet. Einen Mann, der ihm gegen das Verbot der Heiden einen Fisch brachte und deshalb geblendet wurde, heilte er. Einen Eiszapfen verwandelte sein Gebet in Brennholz. Sebaldus wurde vor 1070 in der damaligen Peterskirche in Nürnberg beigesetzt. Über seinem Grab wurde 1361 bis 1372 die Sebaldus-Kirche errichtet. Sein Gedenktag ist der 19. August, seine Attribute: Stab, Rosenkranz, Muschel. Er ist der Patron von Nürnberg, des Viehs, gegen Kälte und für die Liebenden. Eine Bauernregel besagt: „Regnet es an St. Sebald, naht die teure Zeit sehr bald.“

Autor:

Sabine Thöne aus Steyr & Steyr Land

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