Ankommen – und „Willkommen in Steyr“

Landtagsabgeordneter Franz Schillhuber (li.), Präsident des Rotary Clubs Steyr Rudolf Mandorfer (2. v. l.) und Paraplü-Leiterin Hildegund Morgan (4. v. l.) beim Tag der offenen Tür bei Paraplü.
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  • Landtagsabgeordneter Franz Schillhuber (li.), Präsident des Rotary Clubs Steyr Rudolf Mandorfer (2. v. l.) und Paraplü-Leiterin Hildegund Morgan (4. v. l.) beim Tag der offenen Tür bei Paraplü.
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BEZIRK. Neu Zugezogene haben viele Fragen und wissen oft nicht, wohin sie sich damit wenden sollen. Viele Fragen stellen sich erst später, wenn den Migranten die Systemunterschiede aus ihrer ursprünglichen Heimat und der neuen bewusst werden.
„Willkommen in Steyr“, ein Kooperationsprojekt von Caritas Integrationszentrum Paraplü Steyr und Rotary Club Steyr, soll Migranten den Einstieg in das neue Umfeld erleichtern. Das Integrationszentrum Paraplü entwickelt dabei in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Steyr mehrere Module, in denen unterschiedliche Aspekte des Lebens in Österreich – bezogen auf Steyr – leicht verständlich aufbereitet werden. In den Entwicklungsteams arbeiten „Einheimische“ und Zuwanderer zusammen.

Steyr stellt sich vor
Das Basismodul „Steyr stellt sich vor“ wird mit den Basis-Deutschkursen kombiniert, ist aber auch getrennt buchbar. Die deutsche Version gibt es für die Teilnehmer sowohl als Text-, als auch als Audioversion in zehn verschiedenen Sprachen (Albanisch, Arabisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Englisch, Farsi, Rumänisch, Russisch, Thailändisch, Türkisch und Ungarisch). Die Audioversion macht es möglich, dass auch diejenigen von den Inhalten des Basismoduls profitieren können, die (noch) nicht lesen und schreiben können.

„Die Entwicklung und Erprobung des Projekts läuft nun seit etwa einem Jahr und es wird sehr gut angenommen. Gerade für Migranten ist es enorm wichtig, dass sie eine Orientierung erhalten. Wir stehen im Moment zwar noch am Anfang, die Erprobung ist aber bis Mitte 2016 geplant – wir brauchen das Jahr noch zur Vertiefung und Rückkopplung“, sagt Paraplü-Leiterin Hildegund Morgan. Das Projekt laufe derzeit nur in Steyr, wünschenswert sei aber laut Morgan, dass es bei Interesse auch in anderen Caritas-Einrichtungen angeboten werde. „Die Themen sind ja dieselben, es gibt gewissen Teile, die können einfach übernommen werden – bis auf die spezifischen Inhalte, die Steyr betreffen“, so Morgan.

Wer in einem bislang unbekannten System weiterkommen will, braucht vertiefendes Wissen. Ausgehend von häufig gestellten Fragen von Migranten wurden in dem gemeinsamen Projekt Vertiefungsmodule zu den verschiedensten Themen wie Behörden, Vereine, Kultur und Wirtschaft oder Gesundheit, Schule und Wohnen entwickelt.

Fotos: Auer

Autor:

Lisa-Maria Auer aus Steyr & Steyr Land

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