Aus dem Steyrer Stadtsenat

Treppenlift, Sanierung Reststoffdeponie und Förderung Tourismusverband
STEYR.Treppenlift für Stadttheater
Im Steyrer Stadttheater an der Volksstraße wird ein sogenannter Panorama-Treppenlift errichtet, damit man den Zuschauerraum im ersten Obergeschoß barrierefrei erreichen kann. Der Stadtsenat gibt dafür die Summe von 24.917 Euro (exklusive Umsatzsteuer) frei.

Stadt plant, Werndl-Gruft zu sanieren
Die Arkadengruft der Familie Werndl auf dem Steyrer Friedhof soll saniert werden. Das Vorhaben wird insgesamt etwa 90.000 Euro kosten. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, einen dementsprechenden Beschluss zu fassen. Die Gruft zählt zu den Ehrengräbern der Stadt Steyr, sie wurde 1892 von Otto König, Professor der Kunstgewerbeschule Wien, geschaffen. Bestattet sind in dieser Gruft Caroline Werndl, Marie Werndl und der Messerfabrikant Ludwig Werndl (Bruder des Industriepioniers Josef Werndl). Eine Gedenktafel erinnert an Leopold Werndl, den Sohn von Ludwig Werndl.

Subvention für Kinderschutz-Zentrum
Das Kinderschutz-Zentrum Wigwam soll von der Stadt für das Jahr 2020 eine Subvention in der Höhe von 45.000 Euro bekommen. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, diesen Betrag freizugeben.
Das Kinderschutz-Zentrum im Haus Leopold-Werndl-Straße 46a ist eine Beratungs- und Therapie-Einrichtung, die sich hauptsächlich mit den Themen Missbrauch und Gewalt an Kindern beschäftigt.

Kanalbau Christkindlweg
Die Stadt plant, bis Ende Mai 2020 einen Kanal im Bereich Christkindlweg zu errichten. Damit soll die Wohnanlage Styria aufgeschlossen werden. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, dafür 126.269 Euro (inklusive Umsatzsteuer) freizugeben.

Knappe Million für Asphaltierungs-Programm
Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, für das Asphaltierungsprogramm des heurigen Jahres 996.518 Euro freizugeben. Geplant sind unter anderem die Sanierungen der Gablonzerstraße, der Schwarzmayrstraße und der Großmannstraße sowie Sanierungen im Bereich des Schlosses Lamberg.

Sanierung Reststoffdeponie
Die Stadt plant weitere Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Reststoffdeponie. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, für dieses Projekt 42.240 Euro (exklusive Umsatzsteuer) freizugeben.

Mitgliedsbeitrag für Reinhaltungsverband
Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, die vierteljährlichen Akonto-Zahlungen des Mitgliedsbeitrags für den Reinhaltungsverband Steyr und Umgebung in Höhe von je 420.825 Euro (exklusive Umsatzsteuer) zu genehmigen. Der gesamte Jahresbetrag beträgt 1.683.300 Euro. Insgesamt besteht der RHV aus elf Gemeinden, er betreibt unter anderem ein Kanalnetz von 60 Kilometern Länge, 14 Pumpstationen sowie sieben Regen-Überlaufbecken und ein Regen-Rückhaltebecken.

Erhaltungsbeiträge für Berufsschulen
Die Stadt Steyr muss laut dem oberösterreichischen Pflichtschul-Organisationsgesetz für alle Berufsschülerinnen und Berufsschüler, die in einem Steyrer Betrieb als Lehrling beschäftigt sind und eine Berufsschule in Oberösterreich besuchen, Schulerhaltungsbeiträge an das Land Oberösterreich überweisen. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, dass für die Bezahlung der ersten und zweiten Quartals-Rate des Rechnungsjahres 2020 insgesamt 81.749 Euro freigegeben werden. Die Auszahlung soll in zwei gleichen Raten von je 40.874,50 Euro im ersten und zweiten Quartal 2020 erfolgen.

Förderung für Tourismusverband
Der Tourismusverband Steyr und die Nationalpark Region – Ortsausschuss Steyr soll heuer von der Stadt mit 50.000 Euro gefördert werden. Der Stadtsenat beantragt beim Gemeinderat, diesen Betrag freizugeben.

Buslinien 5 und 7 sollen durch raschere Takte attraktiver werden
Die Stadt plant, die Fahrpläne für die Buslinien 5 (Gleink) und 7 (Schlüsselhof) attraktiver zu gestalten. Dabei soll der Takt der Linie 5 von einer Stunde auf eine halbe Stunde verringert werden, der Takt der Linie 7 von drei Stunden auf zwei Stunden. Diese beiden Änderungen sollen vorerst ein Jahr lang erprobt werden. Die beschleunigte Linie 5 kann frühestens im September 2020 gestartet werden, die Linie 7 bereits Anfang März 2020. Die Mehrkosten pro Jahr: 250.000 Euro für die Linie 5 und 50.000 für die Linie 7. Die Taktverdichtung der beiden Linien zählt zur Klimaschutz-Offensive der Stadt Steyr.
Die Linie 5 im Detail:
Die Linie verkehrt derzeit im Stundentakt montags bis freitags von der Hausleitner Straße (05.54 Uhr) bis zur Haltestelle Fadinger Ring (18.58) sowie jeweils am Samstag von der Haltestelle Hausleiter Straße (5.54 Uhr) bis zur Haltestelle Fadinger Ring (13.58 Uhr). Abfahrtszeit auf dem Busbahnhof Hessenplatz: jeweils zur halben Stunde.
Nun soll diese Linie montags bis freitags im Halbstunden-Takt befahren werden. Die Busse der Linie 5 werden also laut Plan zweimal pro Stunde vom Busbahnhof abfahren, jeweils zur vollen und zur halben Stunde. Für den Samstag ist keine Taktverkürzung geplant. Um die Fahrzeit zu verringern, soll der Bereich Wolfernstaße-Knoglergründe nicht mehr befahren werden. Die dortigen Haltestellen Dworschakstraße und Kulstrunktstraße werden ohnehin im Halbstunden-Takt befahren. Sonst bleibt die Linienführung gleich. Um die Linie 5 im beschleunigten Takt führen zu können, muss ein Solobus gekauft und das Buschauffeur-Team um zwei Personen verstärkt werden.
Die Linie 7 im Detail: Sie verkehrt derzeit montags bis freitags ab dem Busbahnhof Hessenplatz um 8.30 Uhr, 11.30 Uhr, 14.30 Uhr und 17.30 Uhr sowie samstags um 8.30 Uhr und 11.30 Uhr. Der geplante, neue Takt: montags bis freitags Abfahrt vom Busbahnhof um 7.30 Uhr, 9.30 Uhr, 11.30 Uhr 13.30 Uhr, 15.30 Uhr und 17.30 Uhr. Die Fahrtstrecke und der Fahrplan für Samstag bleiben unverändert. Zusätzliche Busse oder zusätzliches Personal sind nicht notwendig.

Autor:

Sandra Kaiser aus Steyr & Steyr Land

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