Corona-Krise
Bezirksrettungskommando Steyr-Land im Dauereinsatz

Dietmar Heinzlreiter bei seiner Arbeit im Bezirksrettungskommando Steyr-Land.
  • Dietmar Heinzlreiter bei seiner Arbeit im Bezirksrettungskommando Steyr-Land.
  • Foto: OÖRK/Grillmayr
  • hochgeladen von Sandra Kaiser

Gemeinsam kämpfen die Mitarbeiter des Roten Kreuzes Steyr-Land gegen das Corona-Virus. Seit nunmehr sieben Wochen ist das Bezirksrettungskommando zum Schutz der Bevölkerung im Einsatz, um alle Maßnahmen zu koordinieren, die der Corona-Einsatz erfordert. Sie sorgen aber auch dafür, dass das Rotes Kreuz in dieser Zeit in gewohnter Form für die Menschen in der Region da ist.
STEYR-LAND. Einer dieser Mitarbeiter des Bezirksrettungskommandos Steyr-Land ist Dietmar Heinzlreiter aus Waldneukirchen. Gemeinsam mit seinen Kollegen versucht er im Krisenstab, der täglich mit vier bis sechs sowie bei besonderen Ereignissen mit bis zu zehn Mitarbeitenden im Einsatz ist, für alle Fälle gerüstet zu sein, um die Bevölkerung des Bezirkes bestmöglich zu versorgen und die Corona-Krise zu bewältigen.

Nur ein Ziel

„Der normale Alltag hat sich auch beim Roten Kreuz verändert, denn die Krise lässt sich mit „Dienst nach Vorschrift“ nicht bewältigen“, so Dietmar, der seit zehn Jahren im Rettungsdienst an der Ortsstelle Bad Hall tätig ist. „Im Bezirksrettungskommando gibt es einen Gesamteinsatzleiter und unter ihm Personen, die für einzelne Gebiete, wie Personaleinteilung, Lagedarstellung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Materialversorgung und Verpflegung oder die IT zuständig sind. Dieses Team aus Spezialisten berät sich zu den unterschiedlichen Fragestellungen und Herausforderungen, die der Einsatz mit sich bringt. Und jedes Sachgebiet arbeitet selbstständig oder auch gemeinsam Aufgaben und Anfragen ab, die vom Landesrettungskommando, der Rettungsleitstelle, anderen Einsatzorganisationen, Behörden oder den Mannschaften im Rettungsdienst kommen. So arbeiten wir zusammen, um beispielsweise ausreichend Schutzkleidung für unsere Mitarbeitenden bereitzustellen oder auch um den Einsatz unserer Personalressourcen oder Fahrzeuge im Rettungsdienst adäquat zu führen. Man könnte sagen, es ist eine kleine Firma mit unterschiedlichen Abteilungen, die alle gemeinsam das Ziel haben, so schnell wie möglich Lösungen für diverse Probleme und Fragestellungen zu finden. Fehler könnten dabei weitreichenden Konsequenzen haben“, so der Waldneukirchner über die Arbeit des Bezirksrettungskommandos.

Aus Liebe zum Menschen

Dietmar selbst ist für den Bereich Lageführung und die psychosoziale Betreuung der Mitarbeitenden zuständig. Lageführung bedeutet die Zahlen und die sich täglich verändernden Entwicklungen im Auge zu behalten und auch in Berichten festzuschreiben bzw. so vorzubereiten, dass im Krisenstab Handlungen davon abgeleitet und angestoßen werden können. „Vor allem das Interesse an der Stabsarbeit hat mich dazu bewogen in diesem Bereich mitzuarbeiten. In so einem lang andauernden Einsatz, wie wir ihn im Moment erleben, will man aber vor allem helfen, um die Bevölkerung so gut es geht vor dem Virus zu schützen“, beschreibt Dietmar seine Motivation für die freiwillige Mitarbeit. Ohne die vielen freiwilligen Helfer des Roten Kreuzes wäre so ein Einsatz nicht zu bewältigen. „Gerade in solchen Situationen können wir stolz sein, so viele Mitarbeitende zu haben, die ihre Freizeit opfern – Aus Liebe zum Menschen – und gemeinsam alles geben, um diese Herausforderung zu bewältigen“, so der stolze Bezirksrettungskommandant des Roten Kreuzes Steyr-Land Stephan Schönberger.

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