Dachformen im Vergleich

Siegfried Lehner, Geschäftsführer Dachdeckerei und Spenglerei Lehner GmbH in Sierning
  • Siegfried Lehner, Geschäftsführer Dachdeckerei und Spenglerei Lehner GmbH in Sierning
  • hochgeladen von Katrin Kaminski

Die Häuselbausaison startet wieder. Grund genug die verschiedenen Dachformen genauer unter die Lupe zu nehmen.

In unserer Region und generell der gemäßigten Klimazone am häufigsten anzutreffen sind das sogenannte Satteldach und das Walm- bzw. Krüppelwalmdach. Aber auch Pultdächer mit einer geringen Neigung und Flachdächer erfreuen sich vor allem bei modernen Bauten immer größerer Beliebtheit.
Der grundsätzliche Unterschied zwischen einem Sattel- oder Walmdach und einem Flachdach liegt darin, dass ein geneigtes Dach regensicher sein muss, ein flaches Dach hingegen wasserdicht.
„In unseren Breiten hat die Erfahrung gezeigt, dass ein geneigtes Dach gegenüber einem Flachdach langlebiger ist“, meint Siegfried Lehner, Geschäftsführer der Dachdeckerei und Spenglerei Lehner GmbH in Sierning. Grund dafür sind die relativ hohen Niederschlagsmengen. „Je steiler ein Dach desto länger hält es, weil Regenwasser schneller ablaufen kann und Schnee nicht so lange liegen bleibt,“ so der Experte.
Vorteil des Satteldachs ist die einfache und kostengünstige Konstruktion. Das Flachdach besticht vor allem durch sein modernes Design. Das Walmdach sowie das Krüppelwalmdach haben gegenüber klassischen Satteldächern den Vorteil, dass der empfindliche First des Hauses zusätzlich geschützt ist. Eher selten anzutreffen ist das Mansarddach. Es charakterisiert sich durch eine unten sehr steile Neigung die oben durch eine flache Konstruktion abgeschlossen wird. Diese Dachform schafft dadurch mehr Wohnraum ist allerdings etwas aufwendig und daher kostenintensiver.
Ausschlaggebend für ein gutes Dach, egal ob Flach- oder Satteldach, ist vor allem bei der Planung und dem Bau sämtliche Umwelteinflüsse zu beachten und daraufhin die jeweils passenden Materialien zu wählen. Bei der Entscheidung für eine Dachform ist weiters der Bebauungsplan der Stadt oder Gemeinde zu beachten, der teilweise einzelne Dachformen vorschreibt. „Mittlerweile ist die Bauverordnung nicht mehr so ausschlaggebend. Die Bauform richtet sich in den meisten Fällen nach dem Wunsch des Bauherren“, weiß Lehner.

Autor:

Katrin Kaminski aus Steyr & Steyr Land

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