Ein Verein zu Ehren Karl Mostböcks

Die Gründer des Vereins „Karl-Mostböck-Archiv“.
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STEYR. Die Witwe des Malers Karl Mostböcks setzte es sich zur Aufgabe, gemeinsam mit sechs Gleichgesinnten das Erbe ihres Mannes zu fördern und zu bewahren. Ende Mai gründeten sie den Verein „Karl-Mostböck-Archiv“.

Wofür sich der Verein einsetzt
Der Verein bezweckt die wissenschaftliche Aufarbeitung und Dokumentationen des umfangreichen Werkes von Karl Mostböck. Durch Begutachten und Archivieren der Bilder soll ein Werkstamm der repräsentativsten Arbeiten zusammengestellt werden. Diese sollen in Kunstausstellungen und Museen zu sehen sein. Der Verein will außerdem Räumlichkeiten anschaffen, in der die Meisterwerke Mostböcks auf Dauer öffentlich zugänglich sind.

Gründer und ihre Aufgabe
Am 19. Oktober 2013 starb Karl Mostböck im 93. Lebensjahr. Schon vor seinem Ableben war die Rede davon, sein umfangreiches Werk zu sichten und zu betreuen. Dieses Vorhaben setzten seine Frau Herta Mostböck und sechs weitere nach seinem Tod um. Wilhelm Molterer ist Obmann, Gerlinde Kührer Stellvertreterin, Franz Mayer Kassier und Erich Fröschl Schriftführer. Die künstlerische Leitung übernahmen Romana Schuler, Thomas Mark und Erich Fröschl. Herta Mostböck ist Ehrenobfrau auf Lebenszeit.

Mostböck war ein Kulturjäger
Robert Klenner, ein guter Freund der Familie Mostböck, freut sich über die Gründung des Vereins. „Gemeinsam haben wir viele Reisen unternommen. Wir waren in sämtlichen Museen von Florenz, Paris, London, Mailand und Rom. Es war Karl Mostböck immer ein Bedürfnis, diese Museen zu besuchen – er war ein Kulturjäger“, erzählt Klenner. „Ich finde es schön, dass das Karl-Mostböck-Archiv gegründet wurde. Ich halte ihn im Gedenken und weiß, welch großer Künstler er war. Mostböck war sehr bescheiden und stellte seine Werke nur selten aus. Durch den Verein bekommen mehr Leute die Gelegenheit, diese zu bewundern.“

Schüler gestalten Website
Mathias Spanring, Professor an der HAK Steyr, gestaltet mit seinen Schülern die Website des Vereins. Einen ersten Entwurf der Homepage gibt es bereits. Wilhelm Molterer gefällt dieser: „Die Seite kann nur schlicht sein, so wie Mostböck es war; sie passt genau zum Thema.“ Die Website soll auch nach der Fertigstellung noch von Schülern betreut werden, um Besucher immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Ein Filmprojekt über die Werke und die Person Karl Mostböcks ist ebenso in Arbeit.

Autor:

Johanna Grießer aus Pinzgau

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