Florianisonntag der Feuerwehren von Garsten

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Garsten. Am 7. Mai 2017 trafen sich die Kameraden/Innen aller fünf Feuerwehren der Marktgemeinde Garsten, um mit einem gemeinsamen Kirchgang das Fest des Schutzpatrones, des Heiligen Florians zu feiern.

Etwa 180 Florianis (Aktive, Reserve und Jungfeuerwehrmitglieder) der Freiwilligen Feuerwehren Garsten, Sand, Oberdambach, Schwaming und Saaß trafen sich um 08:00 Uhr zum gemeinsamen Kirchgang.

Nach der erfolgten Meldung durch den Pflichtbereichskommandant, HBI Christian Aschauer an den Bürgermeister Mag. Anton Silber, marschierte der Festzug unter den Klängen der Musikkapelle Dambach zur Stiftskirche in welcher Professor Franz Rehrl und Mag. Stefan Grandy die Florianimesse zelebrierten.

Der heilige Florian:
Er lebte im dritten Jahrhundert, als das römische Heer an der Donau den Grenzwall (Limes) gegen die Germanen besetzt hielt. Florian war nicht Soldat, sondern Kanzleidirektor des römischen Statthalters der Provinz Ufer-Noricum. Es war ein Gebiet, das vom Wienerwald bis zum Inn und von der Donau bis zu den Kalkalpen (Hochschwab und Dachsteingebiet) reichte. Auf Reichsbefehl des Kaisers Diokletian, der Christen vom Staatsgebiet ausschloß, wurde Florian zwangspensioniert als die Vermutung auftrat, dass er Christ sei. Er hielt sich danach in der Gegend von St. Pölten-Tulln auf.
Als er von der beginnenden Verfolgung seiner Glaubensbrüder in Lauriacum (Lorch) an der Enns erfuhr, wo an die 40 Soldaten wegen ihres Glaubens eingekerkert waren, reiste er dorthin. Er meinte, dass er ihnen durch sein Ansehen helfen könnte. Dabei verwickelte er sich selbst in ein Gespräch vor dem Statthalter Aquilinus, in dem er sich zum Christentum bekannte. Nach seiner Verweigerung, den Göttern zu opfern, wurde er mit einem um den Hals gehängten Stein beschwert und von der Ennsbrücke in die Enns gestürzt. Die Soldaten, denen er helfen wollte, erlitten am selben Tag den Märtyrertod im Gefängnis. Dies geschah am 4. Mai 304, der Todestag ist gewiss. Eine fromme Frau soll ihn am Ufer der Enns gefunden und bestattet haben. In der Nähe erhebt sich das Chorherrenstift St. Florian/Enns. Die Märtyrer wurden 1900 im Hochaltar der Basilika und im Jahr 1968 im neuen Hochaltar beigesetzt.

Der heilige Florian wird in Feuer- und Wassernot gerufen und ist der Patron der Feuerwehr, der Rauchfangkehrer und der Landespatron von Oberösterreich

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