EX-TERRORIST MIT SINNESWANDEL
Hochaktuelles Dokudrama „Das größte Geschenk“ ab 6. März im Star Movie Steyr

Interview mit Ex-Terrorist Shane O'Doherty bei der Premiere in Wien
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  • Interview mit Ex-Terrorist Shane O'Doherty bei der Premiere in Wien
  • Foto: Jo Hoffman, Wien
  • hochgeladen von Franz Rathmair

Per Brief vom Gefängnis aus bittet der ehemalige IRA-Terrorist Shane O’Doherty bei seinen Opfern um Vergebung. Irene Villa, die durch einen Bombenanschlag beide Beine verlor, trifft den Bombenbauer und erlebt, wie er sie um Vergebung bittet. Glaubhaft versichert sie: „Ich vergebe den Terroristen, die mich und meine Mutter töten wollten, als ich zwölf war. Durch die Bombe verloren wir Arme und Beine… aber unsere Herzen blieben heil, rein, stark, ohne die furchtbaren Wunden, die der Hass hinterlässt. Wir vererben unseren Kindern nicht den Hass.”

Menschen aus Kolumbien, Ruanda, Frankreich und Mexiko kommen ebenfalls zu Wort und erzählen, wie es für sie möglich war, denen zu vergeben, die ihnen oder ihren Familien schwerstes Leid zugefügt haben. Eine bewusst überzeichnete Westernfilm-Shooting-Szenerie bildet den Rahmen für den neuesten Film von Regisseur Manuel Cotelo.

„Das größte Geschenk“ feierte am 9. November 2018 in Spanien Premiere, war nach drei Wochen bereits der meistgesehenste Dokumentarfilm des Jahres und läuft seitdem in vielen Ländern weltweit.

Premiere der deutschen Synchronfassung war am 24. Jänner 2019 im Village Cinema in Wien-Mitte in Anwesenheit des Regisseurs und von Shane O’Doherty, dem oben genannten ehemaligen IRA-Terroristen. „Seitdem verbreitet sich der Film mit großem Erfolg über ganz Österreich, bald werden die Schweiz und Deutschland folgen,“ berichtet die Pressestelle DSP, St. Pölten.

Jo Hoffmann, ein lieber Bekannter von mir, war bei der Premiere in Wien dabei und filmte Interviews mit Cotelo und O’Dogherty, die auf YouTube zu finden sind (Kanal Psalm133).

Nach allem, was ich bisher mitbekommen habe, ist „Das größte Geschenk“ ein packender Film mit beeindruckenden Charakteren: ehemalige Terroristen, Mörder und hasserfüllte Menschen, die ihre Taten nicht nur zutiefst bereuen, sondern mittlerweile aktiv für den Frieden kämpfen – zusammen mit Opfern ihrer Gewalttaten. Ein Film, den ich unbedingt sehen will!

Vielleicht können auch wir mehr als bisher Vergebung in unserem Alltag in Familien, Betrieben und Schulen praktizieren, um verhärtete Fronten aufzubrechen und ein neues Miteinander zu ermöglichen. Dass das gelingen kann, zeigen uns die wahren Menschenschicksale des Films.

Bildnachweis: Jo Hoffmann, Wien

Interview mit Ex-Terrorist Shane O'Doherty bei der Premiere in Wien
Regisseur Juan Manuel Cotelo, Premiere Wien

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