Lebendige Geschichte: Mit Barett und Schaube in die Schule der Reformation

In historischen Kostümen erzählen HAK-Schülerinnen über die protestantische Schule in Steyr
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  • In historischen Kostümen erzählen HAK-Schülerinnen über die protestantische Schule in Steyr
  • hochgeladen von Katharina Ulbrich

Mit Barett, Schaube und Kleidern mit Trompetenärmel machten sich HAK Schüler auf eine Zeitreise in die Schule der Reformation in Steyr. Es ging um die „höchste“ der sieben Künste der damaligen Kaufmannsschule, nämlich um die „Arithmetica“. Es ist ein noch vorhandenes 430 Jahre altes Lehrbuch des Steyrer Rechenmeisters Caspar Thierfelder. Als Ergänzung zur derzeit laufenden Reformationsausstellung im Stadtmuseum (Innerberger Stadel) versuchten sich Schüler von Steyr gemeinsam mit Villachern Hak-Schülern in der Rechenkunst im 16. Jahrhundert. Gemeinsam präsentierten die Jugendlichen die „Regula di Try“ (Rechnen mit einer Unbekannten), die unterschiedlichsten Maßeinheiten, das „Radizieren“ (Wurzelziehen) und sogar das Rechenbrett in einem praktischen Beispiel. Gekommen waren viele Eltern, Freunde und Promis, wie Direktorin Ute Wiesmayr (HAK Steyr), Direktor Franz Reithuber (HTL Steyr), pensionierter Direktor Wolfgang Stieglecker, Augustin Zineder ( Kulturabteilung) und Stadtrat Michael Schodermayr. Sie alle waren begeistert von der Vorstellung der „Arithmetica“ von Caspar Thierfelder aus dem Jahre 1587. Die Ausstellung ist noch bis 5. November zu sehen.

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