Steyrerin vertritt Österreich in Malaysia

Die aus Steyr stammende österreichische Botschafterien in Malaysia Andrea Wicke, zusammen mit dem oberösterreichischen Wirtschaftskammer-Präsidenten Rudolf Trauner und dem österreichischen Außenhandelsdelegierten Werner Somweber vor dem Kuala Lumpur-Tower.
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  • Die aus Steyr stammende österreichische Botschafterien in Malaysia Andrea Wicke, zusammen mit dem oberösterreichischen Wirtschaftskammer-Präsidenten Rudolf Trauner und dem österreichischen Außenhandelsdelegierten Werner Somweber vor dem Kuala Lumpur-Tower.
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"Ach die Milchprodukte und das gute Brot" gehen der Steyrerin Andrea Wicke in Malaysia ab. "Was man hier bekommt, ist alles nicht vergleichbar mit den österreichischen Produkten", erzählte sie den Vertretern der 40-köpfigen Wirtschaftsdelegation aus Oberösterreich, die auf Initiative der Technologie- und Marketingesellschaft des Landes (TMG) das südostasiatische Land besuchte.
Die 52-Jährige vertritt Österreich seit drei Jahren in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur als Botschafterin. Zuvor übte die studierte Musikwissenschafterin dieses Amt in der litauischen Hauptstadt Vilnius aus - nach Stationen in Zagreb, Prag und Sofia. Zwischendurch lebte Wicke immer wieder in Wien. Aber wenn sie so wie nächstes Jahr wieder nach Österreich kommt, dann nach Steyr, wo auch ihre Eltern leben: "Wir verbringen den Urlaub immer in Oberösterreich. Ich bin kein Mensch, der Heimweh hat, aber ich freue mich schon wieder darauf. Es ist schon klasse in Österreich: Die Berge rundum zu haben, die Berge gehen mir hier ab - und die kühlen Nächte. Denn in den Tropen ist Tag und Nacht dieselbe Temperatur und Schwüle."
Das Handwerkszeug für ihre Auslands-Stationen hat Wicke im Außenministerium in Wien erlernt: "Ich arbeitete in verschiedenen Abteilungen, man muss von allem eine Ahnung bekommen: Wirtschaft, Politik, Kultur."
In Malaysia kennt sich die Steyrerin bereits bestens aus: "Die Menschen hier sind friedlich und liebenswert." Obwohl in dem Staat Malaysier, Chinesen und Inder zusammenleben und auch jede ethnische Gruppe eine eigene Partei stellt, gebe es keine Konflikte. Kritischer sieht sie allerdings die zunehmende Islamisierung des 28,3 Millionen Einwohner großen Landes, das seit 1963 von Großbritannien unabhängig ist: "Vor zwanzig Jahren waren die Frauen hier kaum verschleiert, heute trägt fast jede Frau ein Kopftuch."
Ungewöhnlich: Malaysia ist eine Wahlmonarchie. Alle fünf Jahre wird ein neuer König zum Staatsoberhaupt gemacht, im Rotationsprinzip bei dem sich neun Adelsfamilien abwechseln.

Autor:

Thomas Winkler, Mag. aus Oberösterreich

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