Erste Sanddornkultur Oberösterreichs am Ranwallnerhof in Bad Hall:
Vitaminreiche Sanddornbeeren werden in Bad Hall geerntet

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BAD HALL. Vor zweieinhalb Jahren haben Anita und Robert Neudecker aus Bad Hall am Ranwallnerhof mit der Anpflanzung der ersten Sanddornkultur in Oberösterreich begonnen. Jetzt erfolgt die erste Ernte dieser Powerpflanze, die auch häufig „Zitrone des Nordens“ genannt wird.
Traunviertler Sanddorn wird am Ranwallnerhof im Ortsteil Hehenberg auf einer Größe von rund 1,5 Hektar auf zwei biologischen Feldern kultiviert. Die ersten und einzigen Sanddorngärten in Oberösterreich, wo rund 2.300 Pflanzen wachsen. “Wir suchten nach einer alternativen Produktnische für unseren Betrieb und sind dabei durch Zufall auf den heimischen Sanddorn gestoßen”, schildert Anita Neudecker.
Die herbstliche Strauchfrucht ist ein echtes Power-Paket in Sachen Vitamine und vor allem, wenn es um den Vitamin C-Gehalt geht, schlagen die knalligen Beeren jede Zitrusfrucht um ein Vielfaches. Schon zwei, der 6 bis 8 mm kleinen Sanddornbeeren, deren Geschmack angenehm säuerlich ist, decken den Tagesbedarf an Vitamin C.
In den nächsten Tagen beginnt in Bad Hall die händische Ernte der Sanddornbeeren. Die Ernte gestaltet sich schwierig, da die Beeren durch ihre namensgebenden Dornen beschützt werden. Landwirt Robert Neudecker: „Bei unachtsamer Handhabung können die Früchte platzen und an den Dornen kann man sich verletzen.“ Die früchtetragenden Äste werden daher abgezwickt und tiefgefroren. Die Beeren und Blätter lassen sich dann einfach von den Ästen abschütteln. Nach Trennung der Blätter von den Beeren wird die erste größere Ernte zu Marmelade und Sirupsäften verarbeitet. Weitere Details zum Traunviertler Sanddorn unter: www.ranwallnerhof.at

Powerpflanze Sanddorn:
Sein botanischer Name Hippophae rhamnoides heisst übersetzt die Bedeutung „leuchtendes Pferd – Kreuzdorn“ (Hippos = Pferd, Phaes = Licht, Rhamnus = Kreuzdorn), gehört zur Familie der Ölweidegewächse und seine ursprüngliche Heimat befindet sich in Nepal. Die Früchte sind 6 bis 8 mm groß, oval, orangerot bis gelb und für ihren hohen Vitamin-C-Gehalt bekannt. Zwei Beeren decken den Tagesbedarf an Vitamin C (9 x mehr Vitamin C als eine Zitrone). Darüber hinaus enthält Sanddorn in geringen Mengen auch Vitamin B12, welches sonst fast ausschließlich nur in tierischer Nahrung vorkommt. Somit ist Sanddorn auch ein idealer Begleiter für Veganer.

Fotos: Gerhard Hütmeyer

Autor:

Gerhard Hütmeyer aus Steyr & Steyr Land

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