Westumfahrung: Die Zahl der Wildunfälle nimmt zu

Vorsicht, Wildwechselgefahr bei Straßen in Waldnähe. Foto: Thöne
  • Vorsicht, Wildwechselgefahr bei Straßen in Waldnähe. Foto: Thöne
  • hochgeladen von Sabine Thöne

Die neue Sierninger Westumfahrung brachte nicht nur eine Verkehrsberuhigung im Ortszentrum, sondern auch Wildunfälle mit sich.

SIERNING. Trotz optischer Wildreflektoren entlang der 1,2 Kilometer langen Straße, die Ende Juli 2011 für den Verkehr freigegeben worden war, gab es seither schon rund ein Dutzend Wildunfälle.
„Die Pflanzung einer Hecke neben der Fahrbahn, eine Forderung des Naturschutzes, war nicht optimal“, hieß es in der Gemeinderatssitzung im Dezember. Der Sierninger Gemeinderat hat auf Antrag der FPÖ eine Resolution an das Land geschickt.
Die Forderung: Die neue Westumfahrung solle zusätzlich mit akustischen Wildwarngeräten nachgerüstet werden. Die Kosten dafür betragen rund 3500 Euro. „Die elektronischen Wildretter sind unerlässlich, der Bedarf ist da“, unterstreicht Gemeinderat Ludwig Löberbauer, selbst ein erfahrener Jäger.
„Es ist nicht schön, wenn man als Jäger dauernd Tiere erlösen muss“, sagt er. Löberbauer verweist auf die Lange Gasse in Wolfern, wo bereits erfolgreich Wildwarngeräte angebracht wurden. Ein Pfeifton schreckt die Tiere ab.
Auch die Polizei Sierning befürwortet auf Anfrage der BezirksRundschau einen verbesserten Wildschutz entlang der neu errichteten Westumfahrung.

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