Steyr & Steyr-Land wählt
Wahlumfrage: Das sagen die Bezirksparteienvertreter

So würden die Oberösterreicher laut einer aktuellen Umfrage der BezirksRundschau und des Meinungsforschungsinstituts GMK wählen, wenn die Wahl jetzt stattfinden würde.
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  • So würden die Oberösterreicher laut einer aktuellen Umfrage der BezirksRundschau und des Meinungsforschungsinstituts GMK wählen, wenn die Wahl jetzt stattfinden würde.
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Hier lesen Sie die Reaktionen von Vertreter der Parteien aus den Bezirken zum Ergebnis der aktuellen Wahlumfrage der BezirksRundschau. Diese sieht die ÖVP bei 38 bis 41 Prozent, die FPÖ bei 20 bis 23 Prozent – dahinter SPÖ und Grüne. Die Neos liegen bei 3 bis 5 Prozent.

Regina Aspalter ist Landtagsabgeordnete und Bezirksparteiobmann-Stellvertreterin der ÖVP Steyr-Land.
  • Regina Aspalter ist Landtagsabgeordnete und Bezirksparteiobmann-Stellvertreterin der ÖVP Steyr-Land.
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STEYR, STEYR-LAND.  Das Meinungsforschungsinstituts GMK hat Ende April 2021 im Auftrag der BezirksRundschau 400 Oberösterreicher befragt. Die ÖVP liegt derzeit bei 38 bis 41 Prozent – und damit deutlich über dem Ergebnis der von der Flüchtlingkrise geprägten Landtagswahl im Jahr 2015: 36,37 Prozent. Der Rekordwert von 46,47 Prozent bei der Landtagswahl 2009 erscheint jedoch außer Reichweite. Das Ergebnis der Umfrage ist für Landtagsabgeordnete Regina Aspalter, Bezirksparteiobmann-Stellvertreterin der ÖVP Steyr-Land mehr als erfreulich: „Es ist eine tolle Bestätigung für uns und entspricht der Einschätzung, die wir wahrnehmen. Vor allem das Geschick unseres Landeshauptmanns, der uns gut durch die Krise manövriert hat, trägt dazu bei, dass die Menschen Vertrauen haben und noch mehr auf die Kompetenz der ÖVP bauen.“

Gerhard Deimek ist Nationalratsabgeordneter und Bezirksparteiobmann der FPÖ Steyr-Land.
  • Gerhard Deimek ist Nationalratsabgeordneter und Bezirksparteiobmann der FPÖ Steyr-Land.
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FPÖ: „Ergebnis deckt sich mit Überlegungen“

Die FPÖ liegt in der BezirksRundschau-Umfrage auf einem sicheren zweiten Platz. Das selbst gesetzte Ziel von mindestens 20 Prozent dürfte kein Problem sein – zwischen 20 und 23 Prozent wollen den Freiheitlichen derzeit die Stimme geben. Von den 30,36 Prozent der Wahl 2015 ist die FPÖ Oberösterreich aber weit weg. „Im Gegensatz zu 2015 ist es ganz klar, dass wir zurückgehen. Das Ergebnis der Umfrage deckt sich aber gut mit den Überlegungen, die wir bei der großen Klausur zur Kandidatenfindung für das Team Freiheit hatten. Wir wollen über 20 Prozent erreichen“, sagt Gerhard Deimek, Nationalratsabgeordneter und Bezirksparteiobmann der FPÖ Steyr-Land.

Markus Vogl ist stellvertretender Bezirksvorsitzender der SPÖ Steyr.
  • Markus Vogl ist stellvertretender Bezirksvorsitzender der SPÖ Steyr.
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SPÖ: „Wollen am Wahltag besser dastehen“

Keinen echten Schritt nach vorne machen dürfte die SPÖ laut BezirksRundschau-Umfrage: Mit 17 bis 19 Prozent liegt sie auf dem Niveau des Landtagswahl-Ergebnisses von 2015: 18,37 Prozent. Für Markus Vogl, stellvertretender Bezirksvorsitzender der SPÖ Steyr, deckt sich das Ergebnis mit der eigenen Einschätzung: „Wir wollen das aber auf jeden Fall ändern, um am Wahltag besser dazustehen als bei der Umfrage. Mit unserem Fokus auf das Thema Arbeit hoffen wir auf ein Plus. Wünschenswert wären über 20 Prozent, damit wir einen zweiten Landesrat stellen können, um die Politik mehr mitzugestalten.“

Lukas Reiter ist Bezirkssprecher der Grünen Steyr-Land.
  • Lukas Reiter ist Bezirkssprecher der Grünen Steyr-Land.
  • Foto: Die Grünen
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Grüne: „Wünschen uns viele Kandidaturen in Gemeinden“

Gut sind die Aussichten für die oberösterreichischen Grünen. Mit einer Bandbreite von 12 bis 14 Prozent würden sie laut BezirksRundschau-Umfrage über dem Landtagswahl-Ergebnis von 2015 liegen: 10,32 Prozent. Laut Bezirkssprecher Lukas Reiter haben die Grünen kein konkretes Wahlziel in Prozentpunkten, wünschen sich aber ein deutliches Plus an Stimmen und zahlreiche Kandidaturen in den Gemeinden. „Wir arbeiten für den klaren Auftrag der Wähler, dass die Grüne Bewegung ab Herbst Taktgeber für mutigen Klimaschutz in OÖ wird."

Pit Freisais ist Neos-Gemeinderat der Stadt Steyr.
  • Pit Freisais ist Neos-Gemeinderat der Stadt Steyr.
  • Foto: privat
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Neos: „Wollen frischen Wind in Landtag bringen“

Laut BezirksRundschau-Umfrage liegen die Neos zwischen 3 und 5 Prozent. Nur Parteien, die mindestens vier Prozent landesweit oder ein Grundmandat in einem der fünf Wahlkreise erobert haben, ziehen in den Landtag ein. Das Ergebnis der Neos ist für den pinken Steyrer Gemeinderat Pit Freisais eine realistische Einschätzung: „Unser Ziel für den Landtag sind drei Mandate und wir sind überzeugt, dass wir den Einzug heuer schaffen. Wir wollen frischen Wind in den Landtag bringen und Oberösterreich moderner verwalten.“

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