Johnny Rohrweck feiert sein Comeback

Johnny Rohrweck mit Vincent Kriechmayr, Gewinner der Silbermedaille im Super-G.
  • Johnny Rohrweck mit Vincent Kriechmayr, Gewinner der Silbermedaille im Super-G.
  • Foto: Johnny Rohrweck
  • hochgeladen von Marlene Mitterbauer

Am 2. Februar belegte Skicross -Star Johnny Rohrweck den 13. Platz bei den Ski-Freestyle-Weltmeisterschaften in Utah(USA). Zuvor schaffte er es auf den dritten Platz beim Weltcup in Kanada.

Nach dem der gebürtige Großraminger sich im Dezember 2017 beim Weltcup in Montafon eine schlimme Knieverletzung zuzog und pausieren musste, startete er in der Heurigen Saison wieder durch und belegte gleich den dritten Platz beim Skicross- Weltcup in Kanada. „Nachdem ich mir 2017 das Kreuz- und Innenband gerissen habe, fiel ich erst einmal 6 Monate aus. Danach habe ich langsam wieder zum trainieren angefangen und muss, obwohl ich vielleicht gegenüber der Konkurrenz noch ein wenig im Trainingsrückstand bin, sagen, dass ich meine Ziele die ich mir steckte, bei Weitem übertroffen habe“, so Johnny. Laut ihm hat er aber leider “nur“ den 13. Platz bei den Weltmeisterschaften erzielt. „Naja, der 13. Platz ist zwar nicht schlecht, aber als Spitzensportler versucht man halt immer eine Medaille zu ergattern“, sagt er etwas enttäuscht. Auch wenn es nicht die Weltmeisterschaften sind, so hat er heuer dennoch jede Menge Gelegenheit, sich weitere Siege bei diversen Weltcups zu holen. Es stehen nämlich noch zwei Rennen in Deutschland, zwei in Russland und das Weltcup Finale in der Schweiz an. Schön und gut, aber was ist denn Skicross jetzt eigentlich genau?
„Skicross ist eine Wintersport-Disziplin, die vielseitige skifahrerische Fähigkeiten erfordert. Man fährt ca. 1 Minute lang quasi auf einer Hindernispiste die mit Schanzen, Kurven und Wellen aus Schnee versehen ist. Gestartet wird zu viert und man schaut, dass man so schnell wie möglich, ohne zu stürzen, ins Ziel kommt. Die zwei schnellsten dürfen weiter aufsteigen“, erklärt Johnny. Da so eine Skisaison von Anfang Dezember bis Ende März dauert, drängt sich eine weitere Frage auf: Was machen Skicross Spitzensportler im Sommer, wenn es keinen Schnee gibt? „Wenn ich nicht gerade nebenbei Grafikdesign studiere, trainiere ich im Olympiastützpunkt in Salzburg. Ab August geht’s dann in die Schweiz, wo man auf dem Gletscher wieder das Fahrtraining aufnimmt“, so Johnny. Bis zum diesjährigen Saisonende im März ist es nicht mehr lange hin, wir wünschen Johnny Rohrweck auf jeden Fall alles Gute und viel Erfolg. Weitere Infos zu den Weltcup Terminen unter https://www.skigebiete-test.at/skimagazin/ski-cross-weltcup-termine-kalender.htm

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