Motivation im Sport

Gindlhumer
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Motivation!
Ist ein Begriff den man in dieser Jahreszeit sehr oft hört. Es ist grau in grau, wenn man aus dem Haus geht ist es dunkel und wenn man von der Arbeit kommt wird es gleich wieder dunkel. Dann kommt vielleicht Nebel, Nieseln oder Wind noch dazu. Jetzt ist man in dem Haus oder der Wohnung angekommen dort ist es warm die Couch schreit vom Wohnzimmer: „ Komm setz Dich doch, der Kaffee steht am Tisch und duftet herrlich“. In letzter Zeit fragen mich viele „wie machst Du das, das Du Dich immer wieder aufraffst das Laufgewand anzuziehen und nach draußen zu gehen“. Dazu muss ich sagen ich bin um kein bisschen besser als wir alle, ich höre genauso die Couch schreien rieche den frisch gebrühten Kaffe . Das alles horcht sich viel verlockender an, als sich die Laufschuhe zu schnüren. Doch ich versuche seit einiger Zeit mit offenen Augen durchs Leben zu marschieren und schaue mir Menschen oder Situationen sehr genau an und Schöpfe daraus meine Energie, Freude aber auch Traurigkeit und aus diesen eindrücken mixe ich mir meine Motivation. Ich muss dazu sagen dass dies auch nicht von Heute auf Morgen passiert ist. Das kommt vielleicht mit dem Alter oder durch Lebenssituationen ich kann es nicht genau sagen oder es ist sogar eine Mischung aus allem. Ich werde Euch einfach ein Beispiel erzählen. Gestern war ich mit meinen Sohn in einem Einkaufszentrum in Steyr wo sich Alex eine Kleinigkeit in einer Elektroabteilung gekauft hat. Ursprünglich wollte ich mir es nach der Arbeit zuhause gemütlich machen etwas lesen 1 bis 2 Seiten den dann wär ich wahrscheinlich eingeschlafen. Es war eine hektische Woche und ich wollte nur Relaxen. Bei mir ist es eigenartig ich bin meistens gegen 04:45 auf und komme gegen 15:00 nach Hause. Wenn ich es mir dann gemütlich mache bin ich um 17:00 kurz vor dem Einschlafen wenn ich diese Phase übertauche bin ich wieder bis Mitternacht auf und der Teufelskreis beginnt von vorne. Doch ich habe das strahlen meines Sohnes gesehen als wir uns auf den Weg machten und so ist die Müdigkeit vergessen. Als wir in das Einkaufszentrum gingen, sind wir einen Rollstuhlfahrer begegnet, auch wenn man es nicht will habe ich in beobachtet wie er sich durch das Gelände des Einkaufszentrums bewegt hat. Das sieht nicht einfach aus. Und da kommt die Kleinigkeit die mir jetzt einfach auffällt, der Rollstuhlfahrer ist total relaxt quält sich durch die Menschenmassen und hat dabei ein Lächeln im Gesicht. Dann sieht man sich die Menschen ohne Fortbewegungshilfen an und sie sind hektisch, verärgert und genervt. Eigentlich müsste es umgekehrt sein, dass die Menschen mit 2 gesunden Füßen die glücklicheren sind. Wir Leben einfach in einer verkehrten Welt. Müssen wir erst etwas selber erleben um das zu schätzen was uns geschenkt ist. Es sieht so aus, denn als wir das Einkaufszentrum verlassen sehe ich ein junges Mädchen wieder in einem Rollstuhl die mit ihren Freundinnen sich gerade in einen Fahrstuhl bewegen. Und as Mädchen hat Spaß auch wenn sie sich nicht so bewegen kann wie ihre Freundinnen. Als wir wieder Zuhause sind hat mich das erlebte keine Ruhe gelassen und ich habe mir das Laufgewand angezogen die Schuhe geschnürt und zu meiner Frau Daniela gesagt ich werde noch eine kleine Runde laufen. Wer weiß ob ich Morgen noch laufen kann, deshalb muss ich einfach heute noch Laufen. Kaum weggelaufen bin ich ein anderer Mensch, dem viele Gedanken durch den Kopf gehen. Wie zum Beispiel was habe ich für ein Glück 2 gesunde Füße zu haben und diese nutzen kann durch fantastische Landschaften zu laufen oder einen Berg zu erklimmen. Viele haben nie die Möglichkeit solche Dinge zu sehen und zu erleben. Darum habe ich immer meine Kamera dabei um die Momente festzuhalten die ich sehe. Ich schreibe auch Berichte so wie diesen. Das ist meine Art meine Eindrücke anderen weiterzugeben. Wenn ich dann so unterwegs bin fallen mir die verrücktesten Dinge ein der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Dabei entstehen auch meine nächsten Projekte ob ich sie dann verwirklichen kann ist in diesem Fall noch nicht relevant aber Mann braucht einfach Wünsche und Ziele. Als erstes ist die Idee da, dann wird ein Projekt daraus und am Schluss steht ein Event. Wie zum Beispiel mein 6 Stundenlauf für krebserkrankte Kinder. Bei mir laufen viele Ideen im Kopf hin und her aber wenn ich alle verwirklichen will muss ich 150 Jahre alt werden. Aber das macht nichts. Es kommt wie es kommen muss und das ist Ok. Aber wenn einer unbedingt meint er muss mir einen Wunsch erfüllen, den New York Marathon zum Beispiel möchte ich einmal laufen. Also wenn sich ein Sponsor finden sollte ich trainiere schon einmal das ist zum Beispiel auch ein Motivationsgrund ich möchte auf jeden Fall gerüstet sein falls sich spontan ein Sponsor finden sollte. Für diesen Lauf, laufe ich jeden Tag wenn es sein muß. Aber nicht nur Lebensumstände, das man 2 gesunde Füße hat, Wünsche und Ziele sind Motivatoren, nein auch der gesundheitliche Aspekt ist ein riesen Punkt. Da wäre einmal der Psychische Bereich wo leider Jugendliche oder auch Erwachsene heutzutage Drogen wie dem Alkohol, Rauchen, Medikamenten, Extasie oder Heroin verfallen. Oder im Physischen Bereich wo man mit Fast Food, Naschereien und Stress unglaubliches seinen Körper zumutet. Dabei wer es so einfach, 2 bis 3-mal in der Woche sich in der Natur zu bewegen. Ich brauche keinen Drogen ich hole mir meine Glücksgefühle über erreichte Ziele Sonnenaufgänge und unglaublichen Erlebnisse. Nebenbei sorgt die Bewegung dass mein Körper trainiert wird und typische Volkskrankheiten keine Chance haben. Ich glaube das für den einen oder anderen etwas dabei ist sich zu motivieren ich habe so viele das ich jedesmal etwas finde um mich nach draußen zu begeben. Das ist mein Geheimnis über Motivation das eigentlich gar kein Geheimnis ist. Das ist ein kleiner Auszug von dem was mir beim laufen durch den Kopf geht jetzt weiß ich auch warum ich Ultraläufer geworden bin weil sich meine Gedanken in einem kurzem Lauf gar nicht unterbringen lassen. So ist es mir dann auch Gestern ergangen als ich zu meiner Frau Daniela um 18:30 gesagt habe ich Lauf noch eine kleine Runde und sie mich dann um 21:00 angerufen hat ob ich irgendwo eingekehrt bin. Doch ich habe einfach das Zeitgefühl verloren so dass ich erst gegen 21:45 nach Hause gekommen bin. Ich bin kreuz und quer durch Steyr dann auf den Damberg und über Garsten wieder zurück nach Hause. Es waren zwar nur 25 km in 3 Stunden und 12 Minuten aber dafür einige Höhenmeter. Ein Highlight waren im wahrsten Sinn des Wortes die tausenden Lichtern meiner schönen Stadt Steyr die mittlerweile wie New York niemals schläft. So geht ein wunderschöner "Night Longrun" mit vielen Gedanken zu Ende !
wer lauft der findet Andreas Gindlhumer

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