Schwimmtraining
Vom Beckenrand ins Wohnzimmer

Marvin Miglbauer

Die vier Olympiazentrumsschwimmer und Österreichische Rekordhalterstaffel trainiert zur Zeit unter Quarantäne in den eigenen vier Wänden.
BEZIRK. Lediglich die Bundesheersoldaten Trampitsch und Dietrich durften ein improvisiertes Krafttraining Draußen absolvieren, beim Befüllen der Supermarktregale. „Zugseiltraining, Kleine Gewichte, Übungen mit dem eigenen Körpergewicht und viel Radfahren und Laufen.“, erklärt Sebastian Steffan das derzeitige Programm. „Uns fehlt jedoch unser Element, das Wasser. Vielleicht trifft es uns deshalb noch etwas härter als die anderen Spitzensportler zu Hause.“, kommentiert Marvin Miglbauer, der Rückenspezialist aus seinem Garten in St. Ulrich.
Alles in allem heißt es nun durchkämpfen, bis man wieder ins kühle Nass springen darf. „Die Olympischen Spiele wurden verschoben und so bleibt uns noch mehr Zeit für die Qualifikation.“, sieht Alexander Trampitsch positiv in die Zukunft. Die gesamte Mannschaft des Askö Schwimmclub Steyr trainiert zu Hause mit ihren Familien, mit Anleitung unseres Cheftrainers.  "Unserer Schwimmschule entgehen viele Einnahmen und der Schwimmerflohmarkt musste auch abgesagt werden. Bald wird es eng werden mit den laufenden Zahlungen. Da müssen wir jetzt durch“, kommentierte ein niedergeschlagener Sportleiter Jürgen Unger-Ellmaier die allgemeine Lage.

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