Aktion 20.000 – Steyr wird Ruf als soziale Musterstadt gerecht

Bgm. Gerald Hackl, Sylvia Schörkhuber (stv. Leiterin AMS), AMS-Leiter Hubert Heindl, Bundesminister Alois Stöger und NR Markus Vogl (v. li.).
  • Bgm. Gerald Hackl, Sylvia Schörkhuber (stv. Leiterin AMS), AMS-Leiter Hubert Heindl, Bundesminister Alois Stöger und NR Markus Vogl (v. li.).
  • Foto: SPÖ Steyr
  • hochgeladen von Sandra Kaiser

STEYR. Die Arbeitsmarktdaten für September bestätigen die Trends der letzten Monate. Während die Gesamtarbeitslosigkeit um weitere 4,3 Prozent gesunken ist, konnte der Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Generation 50+ mithilfe der Aktion 20.000 zwar annähernd angehalten werden, dennoch stieg sie erneut um 0,1 Prozent an. „Das zeigt, wie wichtig die Aktion 20.000 für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist. Wir schaffen 20.000 zusätzliche Jobs für Langzeitarbeitslose über 50 Jahren und geben ihnen eine neue Perspektive“, betont Sozialminister Alois Stöger. In den Modellregionen läuft die Arbeitsmarktinitiative bereits sehr erfolgreich. Insgesamt konnten annähernd 1.000 Stellen vergeben werden. Weitere 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze wurden dem AMS darüber hinaus schon gemeldet. „Ich danke allen Verantwortlichen in den Gemeinden und Organisationen, die zu diesem großartigen Erfolg in den Modellregionen beitragen. Jetzt geht es darum, die österreichweite Umsetzung bestmöglich vorzubereiten – genau das macht Steyr, übernimmt hier auch Verantwortung und wird dem Ruf als soziale Musterstadt gerecht.“, so Stöger im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeister Gerald Hackl, Nationalratsabgeordneten Markus Vogl und AMS-Bezirksstellenleiter Hubert Heindl.

Die oberösterreichische Modellregion in Linz und Urfahr-Umgebung ist schon jetzt Vorreiter für die Aktion 20.000. Hier haben die Gemeinden, gemeindenahen Betriebe und gemeinnützigen Organisationen knapp 260 Stellen geschaffen. Rund 360 Jobs sind zudem in Vorbereitung. „Die Gemeinden und Organisationen haben erkannt, dass sie ihren Bürgern mit der Aktion 20.000 zusätzliche Leistungen anbieten können, für die bislang das Personal gefehlt hat. Gleichzeitig helfen sie älteren Arbeitssuchenden dabei, wieder am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das ist eine Win-win-Situation für beide Seiten“, so Stöger, der auch das Land Oberösterreich auffordert, die Initiative zu unterstützen: „Steyr zeigt vor, wie man sich perfekt auf die Umsetzung der Aktion 20.000 vorbereiten kann und damit einen nachhaltigen gesellschaftlichen Mehrwert schafft. Das erwarte ich mir auch vom Land Oberösterreich, anstatt einfach die steigende Arbeitslosigkeit der Generation 50+ im Land zu ignorieren.“
Steyrs Stadtchef Gerald Hackl sagt: „Wir sind als Stadt seit dem Parlaments-Beschluss in Kontakt mit dem AMS, um den Bedarf und die Möglichkeiten auszuloten. Nun sind wir gerüstet, um ab dem 1. Jänner nächsten Jahres mindestens 30 Menschen im Alter von 50 plus einen Arbeitsplatz zu geben.“ Der Bürgermeister betont: „Die Aktion 20.000 ist sicher eine Win-win-Situation für Steyr, der Bund übernimmt die Kosten und wir als Stadt können unsere Leistungen noch besser unseren Bürgerinnen und Bürgern anbieten.“

Nationalrat Markus Vogl sagt über die Aktion 20.000: „Das ist eine Chance, wieder den Weg zurück ins Arbeitsleben zu finden. Menschen über 50 habe es dabei schwer. Dank dieser Initiative von Bundesminister Alois Stöger und der SPÖ steht fest, dass wir Menschen dieser Altersgruppe nicht alleine lassen. Unter den Betroffenen in der Zielgruppe der Aktion ‚20.000‘ sind auch Spezialisten, die trotz eines enormen Erfahrungsschatzes aufgrund ihres Alters keine Arbeit zu fairen Bedingungen bekommen.“
Hubert Heindl, er ist Leiter der AMS-Bezirksstelle in Steyr, erklärt: „In erster Linie ist dies eine sehr gute sozialpolitische Maßnahme, weil nur sieben Prozent der Menschen über 50, die auch noch länger als ein Jahr arbeitslos sind, auf normalem Weg wieder einen Job finden.“

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