Auf Deine Ideen kommt es an!

2Bilder

STEYR, STEYR-LAND. Die Leader-Region Traun4tler Alpenvorland bereitet sich gerade intensiv auf das EU-Förderprogramm Leader 2014 – 2020 in der Region Traun4tler Alpenvorland vor. Am Freitag, 14. März, 14 bis 17 Uhr, bildet die Zukunftskonferenz im Kulturzentrum Kino in Kremsmünster den Auftakt für einen breiten Beteiligungsprozess.
„Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Menschen in der Region mitreden und mitgestalten“, lädt Christian Schilcher, Geschäftsführer des Vereins LAG (Lokale Aktionsgruppe) und der Leader-Region Traunviertler Alpenvorland, alle Interessierten ein.

Die 21 Regionsgemeinden werden sich für den Zeitraum 2014-2020 wieder um einen Leader-Aktionstopf der EU bewerben. „Voraussetzung ist eine regionale Strategie. Dabei werden Schwerpunkte und Handlungsfelder für die nächsten Jahre festgelegt“, erklärt Schilcher.

Wie soll sich das Traunviertler Alpenvorland in den nächsten Jahren entwickeln?
Welche Ziele und Schwerpunkte werden in der Region in Zukunft wichtig sein?
Und wie können wir viel Positives für die Region durch Leader erreichen?
Das sind Fragen, mit denen sich die regionale Zukunftskonferenz intensiv beschäftigen wird.

Die Bürger bestimmen mit
Ein zentraler Unterschied zu anderen Förderprogrammen ist der bottom-up Ansatz von Leader. Das heißt, nicht nur das Management oder die Politik bestimmen, was in den nächsten Jahren passiert, sondern vor allem die Bürger sind aufgerufen mitzugestalten und Projekte umzusetzen. Kreativität, Visions- und Umsetzungskraft von Bürgern aus allen Gemeinden sind also gefragt, um die Region mit innovativen Ideen und Projekten gemeinsam weiterzuentwickeln. Gelegenheiten zum „Mitreden“ gibt es gleich in mehreren Veranstaltungen im März und April. Eine Zukunftswerkstatt findet etwa am Montag, 24. März, von 19 bis 21.30 Uhr im Gasthaus Faderl in Wolfern statt.

Der Vorstand des Leader-Vereins hat gemeinsam mit dem Management bereits wertvolle Vorarbeiten geleistet und im Rahmen einer Vorstandsklausur unter anderem eine Evaluierung der letzten Periode und eine Stärken-Schwächen-Analyse der Region durchgeführt.

Seit 2008 Leader-Region
Das Traunviertler Alpenvorland ist seit 2008 Leader-Region. Bisher konnten mehr als vier Millionen Euro an Fördergeldern von EU, Bund und Land in 98 Projekten in die Region gebracht werden. Das Ziel heißt auch für die kommenden sechs Jahre wieder als Region beim im April 2014 startenden Bewerbungsprozess ausgewählt zu werden.
Die Bewerbung erfolgt in Form der „Lokalen Entwicklungsstrategie“, die mit breiter Bürgerbeteiligung in den nächsten Monaten erarbeitet wird. Im Juni wird die Strategie den Gemeinderäten zur Beschlussfassung vorliegen. Die Bewerbungsfrist für Regionen endet Mitte September 2014. Die österreichweite endgültige Regionsauswahl seitens des Bunds erfolgt voraussichtlich im März 2015.

Fixes Leader-Budget
Wesentliche Neuerungen im Programm Leader 2014 – 2020 im Vergleich zur auslaufenden Periode 2007 – 2013 sind mehr Entscheidungskompetenz und ein fixes Leader-Budget für Projekte in der Region. Die Lokale Entwicklungsstrategie muss einen Finanzplan für die Vorhaben in den nächsten Jahren beinhalten. Wird man als Region ausgewählt, stehen diese Mittel zur Umsetzung von Projekten zur Verfügung. Die Auswahl der Projekte erfolgt in der Region durch ein Projektauswahlgremium. Förderstelle bleibt weiterhin das Land OÖ bzw. in manchen Bereichen der Bund.

Leader als Verstärker für gute Ideen
Projekte, die zur Lokalen Entwicklungsstrategie passen, werden auch künftig wieder mit einem bestimmten Fördersatz unterstützt. Eigenmittel bzw. Eigenleistungen müssen vom Projektträger (z. B. Betriebe, Vereine, Gemeinden, Privatpersonen, etc.) eingebracht werden. Als Vernetzungs-, Förder- und Projektberatungsstelle wird es auch weiterhin das Leader-Management geben.
Ob es sich um ein kleines Projekt oder eine große Investition handelt, ob aus dem Bereich Kultur, Soziales, Landwirtschaft, Jugend, Tourismus, Bildung, Naturschutz oder Wirtschaft, etc. – das neue Leader-Programm bietet künftig Fördermöglichkeit für innovative Projekte aus allen Lebensbereichen.

Leader heißt Vernetzung
Unterstützt werden in Zukunft vor allem auch Kooperationsprojekte. Zwischen einzelnen Akteuren und den Sektoren wie etwa zwischen Landwirtschaft und Tourismus, Gewerbe und Landwirtschaft.
„Leader soll die Möglichkeit bieten, Menschen in ländlichen Regionen mit ihren Fähigkeiten und ihrem Wissen zusammenzubringen. Innerhalb der Region, mit anderen Regionen in Österreich und auch innerhalb Europas. Die Möglichkeiten eines internationalen Erfahrungsaustausches und Wissenstransfers sollen in der neuen Leader-Periode verstärkt genutzt werden. Wir müssen das Rad nicht immer neu erfinden!“, meint dazu Leader-Obmann LAbg. Ortschef Franz Schillhuber aus Wolfern.

http://www.leader-alpenvorland.at

Vertreter der Region und des Landes OÖ mit Leader- und Regionalmanagern.
Anzeige
Die Supermarkt-Kassen: Ein typisches Beispiel für die zunehmende Digitalisierung im Handel.

AK-Future Days 2021
Handel der Zukunft: Beschäftigte in der digitalisierten Welt

Ein Schwerpunkt der AK-Future Days ist der Handel. Die erste Veranstaltung gibt es am Donnerstag, 17. Juni, von 16.30 bis 19.30 Uhr. Sie heißt „Handel der Zukunft: Beschäftigte in der digitalisierten Welt“. Interessierte können zuhause vor Ihrem Computer einen informativen Vortrag und spannende Diskussionen erleben. Und sie können selbst auch an der Diskussion teilneh-men. Mit dabei sind als Experten: Anton Salesny von der Wirtschaftsuniversität Wien („Handel/Supermarkt der Zukunft“), Dominik...

Anzeige
AK und AEC widmen sich der Zukunft der Arbeit

AK-Future Days 2021
Handel der Zukunft: Digitalisierte Arbeit

Die Beschäftigten im Handel spüren die Digitalisierung schon jetzt hautnah: Scan-ner-Kassen, die alle Daten aufzeichnen und Kassierer/-innen zu gläsernen Mitar-beitern/-innen machen. Selbstbedienungskassen, die Arbeitsplätze kosten. Massive Konkurrenz durch Online-Handel – gerade jetzt verstärkt in der Pandemie. Diese massiven Veränderungen führen zu großen Sorgen bei den Handelsange-stellten: Habe ich morgen noch meinen Arbeitsplatz? Erledigt meine Arbeit bald der Computer? Werden unsere...

Anzeige
Auch das kann Arbeit der Zukunft sein: AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer (rechts) und AEC-Chef Gerfried Stocker präsentieren ein Exoskelett, das bei schweren Arbeiten unterstützen kann.

AK-Future Days 2021
Arbeit der Zukunft: Um 1 Euro in das Ars Electronica Center

Arbeit ist ein wesentlicher Aspekt, über den wir uns als Menschen definieren. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Digitalisierung eine große Herausforderung für die Beschäftigten ist. Viele Fragen werden aufgeworfen: Wie könnte Arbeit in Zukunft aussehen? Wie kann diese weitreichende Veränderung so fair wie möglich gestaltet werden? Die Sonderausstellung "Die Arbeit in und an der Zukunft" im Linzer Ars Electronica Center (AEC) nähert sich diesen Themen in vier Bereichen. Für Mitglieder...

Die Supermarkt-Kassen: Ein typisches Beispiel für die zunehmende Digitalisierung im Handel.
AK und AEC widmen sich der Zukunft der Arbeit
Auch das kann Arbeit der Zukunft sein: AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer (rechts) und AEC-Chef Gerfried Stocker präsentieren ein Exoskelett, das bei schweren Arbeiten unterstützen kann.

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!




Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen