Neue Diskothek
"Die Leute sollen sich bei uns sicher fühlen"

Anton Pumberger, Alexandra Winter, Herwig Fölser und Robin Bogner sorgen in Ternberg und Adlwang für Party (v. li.).
  • Anton Pumberger, Alexandra Winter, Herwig Fölser und Robin Bogner sorgen in Ternberg und Adlwang für Party (v. li.).
  • Foto: Daniel Lengauer
  • hochgeladen von Sandra Kaiser

Vier junge Leute haben zusätzlich zur Club Werkstatt Ternberg jetzt die Hasenfalle und das Duke Adlwang übernommen.

STEYR-LAND. "Jetzt ist die beste Chance zum Einstieg. Adlwang hat immer funktioniert. Die Übernahme ist sicher auch mit Risiko verbunden. Das darf man nicht aus Idealismus machen", sagt Anton Pumberger. Alle Beteiligten – Pumberger, Alexandra Winter, Robin Bogner und Herwig Fölser – kommen aus der Gastronomie und glauben dran, dass der Diskotheken-Markt Zukunft hat. "Die Leute sind jetzt ausgehungert und wollen feiern."
Letzten Sommer wurde von ihnen die ehemalige Diskothek Kopf in Ternberg übernommen und zur Club Werkstatt Ternberg gemacht. "Wir haben nicht gerechnet, dass die Einschränkungen wegen Corona so rigoros sind. Es tut natürlich weh, wenn man seit fünf Monaten zu hat." Bevor sie sich für Ternberg als Standort entschieden, haben sich die vier auch das Herzogtum in Adlwang angeschaut. "Wir haben uns aber für Ternberg entschieden, weil wir dort für uns einen besseren Start in der Region sahen", erklärt Winter.

Tür für Getränke

Jetzt haben sich die vier jungen Leute entschieden, es auch mit den Disco-Räumlichkeiten im Herzogtum zu versuchen. Das Konzept für Adlwang beinhaltet einerseits die Diskothek Herzog (ehemaliges Duke), eine moderne Diskothek für junge Leute ab 16 Jahren. Die "Hasenfalle" im Erdgeschoß bleibt weiterhin und  soll eher urig sein, mit viel Holz, Partymusik und Leuten ab 18 Jahren. "Jeder Tag steht bei uns unter einem Motto. So haben wir beispielsweise bei der Eröffnung in Ternberg vorgegeben, wer mit einer Tür kommt, erhält einen Getränkegutschein. Da sind sehr viele Gäste mit einer Tür dagestanden."
Den Lockdown haben die Unternehmer gut genützt. "Wir machen derzeit ein Facelift in Adlwang. Wir bauen das Konzept rund um die Diskothek", erklärt Bogner. In der Club Werkstatt Ternberg wird das Büro und die Schankanlage neu gemacht. "Wir beseitigen alles vom Vorbesitzer und ziehen so einen Schlussstrich. Dann gibt es auch keine bösen Überraschungen", so Pumberger. In Schärding betreiben die Vier eine weitere Club Werkstatt.

Gerüstet fürs Aufsperren

Sollte in naher Zukunft ein Öffnen der Nachtlokale möglich sein – Pumberger rechnet mit Juni – sind die Betreiber gerüstet. "Wir wollen vor den Lokalen in einem Zelt Corona-Schnelltests machen. Diese sogenannten Spucktests sind ganz einfach. Dann spart man sich das Risiko im Lokal und es gibt keine großen Einschränkungen", so Pumberger, der sich auch eine Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz vor Ort vorstellen könnte. Ein Test kostet 7 Euro. Im Einvernehmen mit der Behörde sollen Leute, die bei diesem Test positiv sind, auch gemeldet werden. Bleibt die Maskenpflicht im Lokal auch an den Tischen bestehen, wollen die vier die Lokale nicht öffnen. "Das ist sicher eine Challenge, aber die Leute sollen sich bei uns sicher fühlen", so Bogner.

Keine Störenfriede

Security vor Ort soll bei den Diskotheken für Ruhe und Ordnung sorgen. "Wir können und wollen eine kontrollierte Umgebung für unsere Gäste schaffen. Eltern sollen keine Angst haben, wenn ihre Kinder bei uns feiern", versichert Winter. Pumberger, Winter, Bogner und Herwig Fölser werden auch vor Ort sein. "Wir sind keine Störenfriede. Wir wollen lösungsorientiert und mit den Behörden Hand in Hand arbeiten und sind immer gesprächsbereit. Gibt es ein Problem, egal ob mit Nachbarn oder Behörden, einfach bei uns melden", so Pumberger. Infos auf club-werkstatt.at


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