Werkstofftechniker – nicht alltägliche Lehre

Michael Zweckmayr hat sich für eine Lehre als Werkstofftechniker bei SKF Österreich entschieden.
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  • Foto: SKF Österreich AG
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STEYR. "Gerade weil dieser Beruf nicht alltäglich ist, hat mich diese Ausbildung besonders angesprochen. Das Berufsfeld Werkstofftechniker deckt vieler meiner Interessen wie Chemie, Physik und Mathematik ab", so Zweckmayr. Zu den Aufgaben seines Lehrberufes zählen Härte-, Risse- u. Gefügeprüfungen, aber auch Zugversuche, Kerbschlagarbeit, Röntgen-, und Ultraschall- sowie Farbeindringverfahren und Magnetpulververfahrensprüfungen. Die Härtung von Stahl wird mittels Wärmebehandlung erzielt. Dazu gehören die Verfahren Härten, Anlassen und verschiedenste Glühverfahren.
"Da ich als Lehrling alle Produktionsprozesse im Betrieb kennenlernen soll, bin ich wochenweise in den verschiedensten Abteilungen eingeteilt, was mir einen guten Einblick in das gesamte Unternehmen bietet. Unter anderem kann ich Erfahrungen in den Abteilungen Dreherei, Fräserei, Härterei und Metallurgisches Labor sammeln. Im Labor werden Proben von Wälzlagerringen geschnitten, eingebettet, geschliffen, geätzt und das Gefüge überprüft". Die Lehrzeit für den Beruf als Werkstofftechniker ist mit drei Jahren festgelegt. "Danach absolviere ich noch ein 6-monatiges Zusatzmodul als Wärmebehandlungstechniker". Die Berufsschule für diesen Lehrberuf befindet sich in Knittelfeld/Stmk.
"Mit Beginn des zweiten Lehrjahres habe ich berufsbegleitend die Ausbildung „Lehre mit Matura“ begonnen. Ich bin sehr glücklich über meine Berufsentscheidung, die herausfordernde Arbeit macht mir sehr viel Spaß, vor allem weil ich von meinen Vorgesetzten und Arbeitskollegen sehr unterstützt werde".
Von unserem LehrlingsRedakteur Michael Zweckmayr

Michael Zweckmayr hat sich für eine Lehre als Werkstofftechniker bei SKF Österreich entschieden.

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