22.01.2018, 10:25 Uhr

Die Vielfalter-Gewinner stehen fest

Katharina Salcher-Aigner aus Reichraming belegte mit „Spreissl“ Platz 3 und erhielt von Karl Dietachmair (Raika Sierning-Enns) einen Scheck im Wert von 4000 Euro. (Foto: Auer)

Die besten vier „grünen Ideen“ rund um Nationalpark mit Vielfalter ausgezeichnet.

BEZIRK. Unternehmerische Ideen, die sich positiv auf die Region Nationalpark Kalkalpen auswirken und gleichzeitig ihre Ressourcen kreativ nutzen, standen beim Ideencontest Vielfalter im Zentrum. Bis 17. Juli hatte die Jury Zeit, sich die Einreichungen anzusehen und zu überprüfen. Am 23. Juli wurden die acht Gewinner im Rahmen des 20-jährigen Nationalpark-Kalkalpen-Jubiläum bekanntgegeben. Wolfthal Zimmerei wurde in Sachen Onlineauftritt unterstützt, die sieben weiteren Gewinner wurden in Workshops begleitet und  auf den Markteintritt vorbereitet.

Abschlussveranstaltung an WKO Steyr

Sieben Finalisten aus über 50 Einreichungen traten bei der Vielfalter-Abschlussveranstaltung am Donnerstag, 18. Jänner 2018, an der WKO Steyr an, um sich die Preisgelder in Höhe von 4000, 6000 und zweimal 8000 Euro zu holen.
Jedes Team musste die Jury, bestehend aus Wirtschafts- und Naturschutzexperten, innerhalb weniger Minuten mit einem Pitch von seiner Idee überzeugen. Außer Konkurrenz traten Heidy und Markus Wolfthaler von Wolfthal Zimmerei an. Sie haben den vermehrten Bedarf an kleineren Wohneinheiten erkannt und eine Modul-Baulösung entwickelt: Ihr „Holzheim“ ist einzigartig, flexibel kombinierbar, ressourcenschonend und vor allem enkeltauglich.

Die Preisträger – Naturschutz auf unternehmerisch

Der erste Preis, verliehen von der Familie Scheuch Privatstiftung, in Höhe von 8000 Euro, ging an die Obstraupe. Das Startup hat dem rapiden Rückgang von ökologisch wertvollen Streuobstwiesen mit einem kostengünstigen und effektiven Erntegerät den Kampf angesagt. Im Frühjahr soll die erste Serie in Produktion gehen.
Der zweite Preis, in Höhe von 6000 Euro, wurde von der Sparkasse OÖ an das Kalkalpen.Wild verliehen. Der dritte Preis, dotiert mit 4000 Euro, ging an Katharina Salcher-Aigner mit ihren „Spreissln“ und wurde von der Raiffeisenbank Sierning-Enns verliehen.
Regional und CO2 neutral hergestellt, kann man das Spreissl bereits unter anderem in den Lagerhäusern Ternberg und Waldneukirchen kaufen und damit die lokale Wirtschaft sowie Umwelt stärken.
Der Verein Bergwiesn durfte den Naturschutz-Sonderpreis in Höhe von 8000 Euro entgegennehmen. Verliehen wurde dieser von der Rewe-Stiftung Blühendes Österreich. Der Verein fördert auf unternehmerische Art und Weise den Erhalt der Biodiversität in der Nationalpark-Region durch die Reaktivierung und Bewahrung ehemaliger Bergmähwiesen.
Klemens Schraml versorgte im Anschluss an die Veranstaltung die Gäste mit Köstlichkeiten von Kalkalpen.Wild.
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