14.03.2017, 10:58 Uhr

Einmal Probesitzen, bitte: neue Bänke für Nationalpark Region Ennstal

Probegesessen und das Bankerl für sehr gut befunden: Steindler, Großalber und Bürscher (v. l.). (Foto: Auer)

80 neue Bankerl im Wert von insgesamt 22.000 Euro ab April in neun Ennstal-Gemeinden.

ENNSTAL. Groß ist die Freude über die 80 neuen Bankerl für die Tourismusverband Nationalpark Region Ennstal, vor allem bei Leopold Großalber: Der Tischlermeister aus dem Neustiftgraben hat den vom Tourismusverband ausgeschriebenen Designwettbewerb gewonnen. Zur Enthüllung und zu einem ersten Probesitzen stellten sich Landtagsabgeordnete Regina Aspalter, sowie die Bürgermeister Leopold Steindler aus Ternberg und Leopold Bürscher aus Großraming ein. Ennstaler Tischlerbetriebe wurden im Vorjahr aufgerufen, ihre Vorschläge einzureichen. Großalbers Entwurf setzte sich unter zwölf eingereichten als Sieger durch. Architekt Helmut Auer aus Großraming sorgte für den letzten Feinschliff der Siegerbank. Großalbers Bankerl ist aus Holz und Eisen gefertigt – „gerade diese Materialien sind typisch für unsere Region, das war uns wichtig“, betont Tourismusverband-Geschäftsstellenleiterin Sandra Kraushofer. Als Holz wurde das besonders witterungsbeständige Lärchenholz verwendet, die Füße der Bank sind aus massivem Eisen der Firma Zöserl aus Reichraming hergestellt.

Privatpersonen können Bankerl kaufen

Anfang April sollen die ersten Bänke im Ennstal aufgestellt werden, der Tourismusverband investiert dafür 22.000 Euro. Die Beitragshöhe, welche die neun Nationalpark-Gemeinden an den Tourismusverband jährlich zahlen, ist entscheidend, wieviele jede Gemeinde bekommt. Gaflenz und Laussa erhalten jeweils sechs Bänke, fünf Reichraming und Maria Neustift, acht St. Ulrich, zehn Großraming, elf Losenstein, 14 Ternberg und 15 Bankerl erhält Weyer. Auch Privatpersonen können Bänke erwerben.
Alle weiteren Infos dazu gibt's beim Tourismusverband auf www.nationalparkregion.com
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