10.10.2017, 12:06 Uhr

Peace Road: Friedensradler unterwegs

(Foto: Gemeinde St. Ulrich)
ST. ULRICH. Die United Peace Federation (UPF) Oberösterreich in Zusammenarbeit mit drei Gemeinden und deren Bürgermeister beteiligte sich Ende September an dem weltweiten Projekt Peace Road mit einer Radtour vom Friedensdenkmal in St. Ulrich hinein ins Ennstal, über Ternberg bis zur Friedensbrücke vor dem Forstmuseum in Reichraming.
Die Radtour für den Frieden begann um 10 Uhr vor dem Friedensdenkmal in St. Ulrich. Mit Bürgermeisterin Annemarie Wolfsjäger machten sich 25 Personen für den Frieden auf den Weg.
Beim Zwischenstopp in Ternberg wurden die Friedensradler vom Bürgermeister Leopold Steindler in der Pfarrbaracke empfangen. Hier war von 1942 bis 1944 ein KZ-Außenlager von Mauthausen, wo bis zu 400 Häftlinge untergebracht waren, die beim Bau des Ennskraftwerkes mitarbeiten mussten. Der Bürgermeister verköstigte die Gäste dann dem Gedenkort entsprechend mit Wasser und Brot. Um 13 Uhr trafen dann die Friedensaktivisten – insgesamt 40 Personen auf der Friedensbrücke in Reichraming ein. Frau Pammer berichtete kurz über die Entstehung der Friedensbrücke vor 8 Jahren, wo eben junge Erwachsene aus Israel und Palästina gemeinsam das symbolträchtige Bauwerk errichteten. Sie berichtete auch über den ersten Peace Road 2013, der an der DMZ zwischen Nord- und Südkorea stattfand.
Die Vertreterin des Bürgermeisters von Reichraming hielt eine sehr inspirierende Rede über die verschiedenen Aspekte von Frieden, beginnend mit dem Frieden in mir selber. Sie motivierte alle Teilnehmer ihre Gedanken zu Frieden auf kleine bunte Kärtchen zu schreiben, die auf der Friedensbrücke angebracht wurden. Zum Abschluss bekamen die Teilnehmer noch eine zünftige regionale Jause zur Stärkung. Es wurden Kontakte geschlossen und Pläne für nächstes Jahr geschmiedet.
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