18.01.2018, 01:00 Uhr

"Dialog zwischen Polizei und Bürger"

Ansprechpartner für "Gemeinsam sicher": Bezirksinspektor Manfred Garstenauer, Bezirkspolizeikommando Garsten (li.) und Bezirksinspektor Thomas Schurz, Stadtpolizeikommando Steyr.

Gemeinsam sicher: Polizei möchte Sicherheitsgefühl steigern und Kontakt zur Bevölkerung ausbauen.

BEZIRK. "Mit der Aktion´Gemeinsam sicher´soll das Sicherheitsgefühl aufgewertet werden. Ich sehe das als Dialog zwischen Polizei, Bürger und Vertretern der Gemeinden, bei dem man sich auf Augenhöhe begegnet und gemeinsam Wünsche und Projekte umsetzt", erklärt Bezirksinspektor Thomas Schurz vom Stadtpolizeikommando Steyr.

Zentraler Ansprechpartner

Für die Aktion gibt es bei den Bezirks- und Stadtpolizeikommanden hauptamtliche Sicherheitskoordinatoren. Sie agieren als Verbindung zwischen allen Beteiligten der Sicherheitspartnerschaften, koordinieren Maßnahmen zum Schutz der Bürger und arbeiten mit der Bevölkerung und Vertretern von Organisationen zusammen. "In jeder Polizeiinspektion gibt es auch einen sogenannten Sicherheitsbeauftragten. Er ist zentraler Ansprechpartner innerhalb der Polizei für die Sicherheitspartner aus der Bevölkerung und koordiniert auch beispielsweise Präventionsprojekte", erklärt Bezirksinspektor und Sicherheitskoordinator Manfred Garstenauer vom Bezirkspolizeikommando Garsten.

Gemeinsam Lösungen finden

Auf Seite der Bürger bilden Sicherheitspartner die Schnittstelle zur Polizei. In der Politik wurden Sicherheitsgemeinderäte nominiert, die bei der Kommunikation zwischen Polizei und Bevölkerung unterstützen. "Wir suchen uns als Sicherheitspartner aus der Bevölkerung beispielsweise geeignete Leute aus Vereinen und Institutionen", so Schurz. "Es wird damit versucht, dass die Polizei mehr auf die Bürger zugeht. Gibt es ein Problem oder eine Gefahrenstelle, wird gemeinsam eine Lösung gefunden", ergänzt Garstenauer.

Vertrauen in Polizei

In Steyr-Stadt funktioniert laut Schurz die Vernetzung bereits gut. Er nennt das Projekt Hot Spot Bahnhof als Beispiel. "Dort wird gemeinsam unter anderem mit der Drogenberatungsstelle Steyr und den Streetworkern an konkreten Lösungen gearbeitet." Die Aktion soll sich vor allem auf Projekte im lokalen Bereich konzentrieren. "Für die Bevölkerung ist wichtig: Wie kann man sich besser schützen". Auch in Steyr-Land wird die Aktion gut angenommen. "Man merkt es fängt jetzt zum Greifen an. Wir gehen verstärkt auf die Leute zu und die Leute kommen auf uns zu. Die Bevölkerung hat großes Vertrauen in die Polizei und das soll auch so bleiben. Unser Netzwerk war immer gut. Jetzt können wir es weiter ausbauen und verbessern", freut sich Garstenauer und fügt hinzu: "Alles was man verhindern kann, ist ein Sicherheitsgewinn. Auf Jahre gesehen wird die Aktion ´Gemeinsam sicher´nicht mehr wegzudenken sein".
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