20.01.2012, 18:42 Uhr

Er wollte die ganze Welt bewegen

Willi Enzlberger mit Lebensgefährtin Marion Aschauer im Herbst 2011 in Wien bei der Auftaktveranstaltung zur Pink-Ribbon-Tour, dessen Partner „Smovey“ ist. Foto: Privat

Die Steyrer Firma Smovey wird nach dem plötzlichen Herztod von Chef Wilhelm Enzlberger (44) auf neue Füße gestellt.

Willi Enzlberger war mit seinen Smovey-Fitnessringen drauf und dran, buchstäblich die ganze Welt zu bewegen. Bewegend ist nun auch sein tragischer, völlig überraschender Tod.

STEYR (sth). Der Tod durch Herzversagen ereilte den 44-jährigen Unternehmer in den Morgenstunden des 12. Jänner 2012 in seiner Wohnung in Steyr – ohne irgendwelche Anzeichen oder Vorerkrankungen. „Es ist für uns unglaublich und unfassbar“, sagt sein Freund und Marketing-Mitarbeiter Björn Weigersdorfer, der das Smovey-Büro im Gewerbepark Stadtgut Steyr mit ihm geteilt hat.

Willi Enzlbergers Lebenswerk soll fortgeführt werden, seine Philosophie weiterleben. „Eines seiner letzten großen Steckenpferde war ein weltweiter Smovey Sunday“, erzählt Björn Weigersdorfer. Sechs bis sieben Mal im Jahr sollen zwischen Los Angeles, Moskau und Korea die Menschen zur Bewegung mit den Smovey-Fitnessringen aus Steyr angestiftet werden.

Die von Willi Enzlberger 2006 gegründete Firma Smovey wird von seiner Lebensgefährtin und Geschäftspartnerin Marion Aschauer weitergeführt werden. „Es gilt, den Betrieb auf neue Füße zu stellen und die zahlreichen Aufgaben von Willi neu zu verteilen“, sagt Björn Weigersdorfer. Zuletzt wurden jährlich 25.000 Smovey-Schwingringesets in Weyer produziert.

Um Enzlberger trauern Marion Aschauer, sein Sohn (8), seine Eltern sowie die Tochter (22) aus erster Ehe. In Steyr erlangte Enzlberger Bekanntheit als Reporter für den Lokal-TV-Sender RTV.

http://www.smovey.at
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