04.04.2017, 19:41 Uhr

Leben mit Behinderung - wie fühlt sich das an?

Wie ist es, wenn man im Rollstuhl sitzt? Wie fühlt es sich an, wenn man, ohne zu sehen, durch Weyer spaziert? Komme ich eigentlich in das Geschäft hinein, in dem ich einen Kaugummi kaufen kann? Finde ich das Getränk, das ich haben möchte? Welche Vorkehrungen für Menschen mit Behinderung gibt es an der Schule?

All diese Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler der zweiten Jahrgänge der BBS Weyer (HLW, HLT, HF) am Nachmittag des 27.März bei ihrem Workshop „Leben mit Behinderung“.
Gruppenweise beschäftigten sie sich mit den Facetten eines Lebens mit Behinderung.
Während eine Gruppe sensibilisiert wurde, was man im Umgang mit Menschen mit Behinderung beachten sollte, welche absoluten No-Gos es dabei gibt, hatten andere die Möglichkeit, mit einem stark sehbeeinträchtigten Menschen über die Bewältigung seines Alltags zu sprechen. Herr Kirchner verlieh Blindenstöcke, damit die Schülerinnen und Schüler das Gehen mit dieser Hilfe ausprobieren konnten. Und er hatte sogar ein Braille-Druckgerät mit, somit bekam jede/r ihren/seinen Namen in dieser Blindenschrift gedruckt.
Bei der dritten Station waren die Schülerinnen und Schüler in Zweiergruppen in Weyer mit Rollstuhl bzw. Augenbinden und Brillen unterwegs und erfuhren die oben genannten Fragen am eigenen Leib.

Folgende Aussagen spiegeln die Meinung vieler Beteiligten: „Es war hilfreich zu erfahren, wie schwer es behinderte Menschen in unserer Gesellschaft immer noch haben.“ „Wie bin ich dankbar, dass ich sehen kann!“

Ein herzliches Dankeschön der Lebenshilfe - Ortsgruppen Weyer und Großraming - für das unkomplizierte zur Verfügung stellen von insgesamt drei Rollstühlen und Herrn Kirchner für sein Engagement!

www.bbs-weyer.at
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