08.10.2017, 11:00 Uhr

Markus Vogl: Forschung fördern undArbeitsplätze absichern

Markus Vogl (Foto: Michael Mazohl)
STEYR. In der Region gibt es gut bezahlte Arbeitsplätze. Alleine in den Steyrer Großbetrieben arbeiten rund 10.000 Menschen. In der Fahrzeugindustrie darf man die neuen Technologien nicht versäumen.
In der Autobranche steht eine Umstellung der Antriebsformen bevor. Sollte der Dieselmotor tatsächlich langfristig an Bedeutung verlieren und durch Hybrid- und Elektroantriebe ersetzt werden, dann sind Steyrer Betriebe bereits gerüstet. Damit es in der Zukunft mehr und nicht weniger Arbeitsplätze gibt, braucht es zudem weitere Investitionen in Forschung und Entwicklung. Alleine MAN und BMW haben derzeit rund 7000 Beschäftigte.

Erste E-LKW kommen aus Steyr

Dank großzügiger Förderungen des Bundes werden die ersten E-LKW von MAN in Österreich gefertigt und nicht in Deutschland. Das sichert nicht nur kurzfristig Beschäftigung ab, sondern auch auf lange Sicht.
„In Steyr haben wir über 100 Mitarbeiter auf die E-Technik geschult, das ist ein Wettbewerbsvorteil“, betont MAN Betriebsrat Markus Vogl. Damit auch die nächsten Entwicklungsschritte in Österreich geschehen, braucht es neben Investitionen auch Förderungen. „Ich setze mich dafür ein, dass die nötigen Gelder in der Region ankommen und Arbeitsplätze gesichert sind“, betont der sozialdemokratische Nationalratsabgeordnete.

BMW: Gehäuse für Elektromotoren

Das BMW Werk in Steyr wächst seit vielen Jahren. Das örtliche Entwicklungszentrum hat den Dieselmotor revolutioniert. „Dank der 14% Forschungsprämie werden wir auch in Zukunft Technologieführer sein“, ist BMW Betriebsrat Andreas Brich überzeugt. Neben Diesel- und Benzinmotoren werden in Steyr auch Gehäuse für Elektromotoren gefertigt. Dadurch ist der Standort sehr gut aufgestellt.

Hochkonjunktur nutzen

„Derzeit sinkt die Arbeitslosigkeit, die jetzige Hochkonjunktur muss genutzt werden, um neue Arbeitsplätze zu schaffen“, fordern die beiden SPÖ Nationalratskandidaten. Durch gezielte Investitionen und Förderungen sei das möglich.

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