02.10.2017, 13:51 Uhr

Sieg in Rekordzeit für Hrinkow Advarics Cycleang beim Finale der Rad-Bundesliga

Team Hrinkow Advarics Cycleang (Foto: Eisenbauer)

Die siebte Auflage des King of the Lake bot der österreichischen Radbundesliga ein würdiges Finale. Zum ersten Mal waren, neben über 1000 Amateur- und Hobbyathleten, auch die heimischen Elitefahrer am Start.

STEYR. Über 47,2 Kilometer mit 280 Höhenmeter wurde der Attersee, mit Start und Ziel in Schörfling, im Uhrzeigersinn umrundet. Sechs Fahrer pro Elite-Mannschaft durften das Rennen in Angriff nehmen. Pünktlich um 13 Uhr rollte mit Amplatz BMC das erste Team von der Rampe, Team Hrinkow Advarics Cycleang ging 10 Minuten später ins Rennen. Mit der drittbesten Startzeit nahm man schnell Fahrt auf und spulte die ersten 15 Minuten mit einem Schnitt von 55,09 km/h ab. Lediglich das Team Amplatz BMC war zu dieser Zeit noch schneller.

„Dadurch, dass wir zuvor zweimal auf der Strecke trainieren konnten, wurde schnell ein guter Rhythmus gefunden. Wir haben uns kontinuierlich gesteigert und lagen bei der zweiten Zwischenzeit bereits in Front“, so der sportliche Leiter Valentin Zeller.

Dem schnellen Start musste dann zwischen zweiter und dritter Zwischenzeit etwas Tribut gezollt werden. Einige wertvolle Sekunden gingen verloren, Team Amplatz BMC übernahm wieder die Führung und Tirol Cycling holte stark auf. Als die Information des sportlichen Leiters an die Mannschaft erfolgte, spielte das Team deren Routine aus. Mit dem ehemaligen Staatsmeister Andi Hofer und Andi Graf, dem Vize-Weltmeister auf der Bahn, sowie Andi Walzel und Patrick Bosman legte das Team nochmal zu und überquerte die Ziellinie mit neuer Rekordzeit von 54:56,78 Minuten. Mit 4 Sekunden Vorsprung holte das Continental Team aus Steyr den Sieg, vor Amplatz BMC und dem Tirol Cycling Team. Felbermayr Simplon Wels landet auf Platz 4, Team Vorarlberg auf Platz 5.

„Die Freude ist groß! Als oberösterreichisches Team einen Heimsieg einzufahren, ist besonders schön“, so Teammanager Alex Hrinkow, der auch dem Veranstalter ein großes Lob aussprach: „Spannender hätte man ein Saisonfinale nicht gestalten können!“

Während ein Großteil des Teams nun in eine wohlverdiente Pause geht, bereiten sich Andreas Hofer und Andreas Graf auf die kommenden Rennen vor. Hofer wird einige Querfeldein Rennen bestreiten, Graf kehrt auf die Bahn zurück.
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