26.06.2017, 09:58 Uhr

Silber nach vergebenem Matchball in Baden: Jetzt geht's nach Porec

(Foto: Mirau)

Doppler/Horst hoffen nach vergebenem Gold in Baden auf mehr Glück in Porec

STEYR. Vom 27. Juni bis 2. Juli gastiert die SWATCH Beachvolleyball Major Series in Kroatien. Porec bietet heuer bereits zum dritten Mal einen Weltklasse Sportevent. Das Turnier wird jedes Jahr attraktiver, die Zahl der Besucher aus aller Welt steigt rapid an.

Vorbereitung für die Beach-WM auf der Donauinsel

Natürlich kommen auch die österreichischen Fans in Scharen, ist doch zum einen Ferienbeginn in Teilen Österreichs, zum anderen ist Porec so viel wie ein zweites Heimturnier für die österreichischen Volleyball-Asse. Zudem naht die WM in Wien, wo das Team Doppler/Horst auf hohem Niveau spielen will. Die Weltklasse baggert direkt am Sonnenstrand der istrischen Küste. Außerdem finden heuer erstmals sensationelle nächtliche Matches statt.
Für unseren Steyrer Paradebeacher Clemens Doppler geht's auch heuer um viel. Im Vorjahr erzielte das Team Doppler/Horst in einem an Spannung kaum mehr zu überbietenden Finale den hervorragenden zweiten Platz. Im Endspiel unterlagen sie den Brasilianern Alison/Bruno denkbar knapp im dritten Satz. Ein Platz am Stockerl ist auch heuer wieder das Ziel. Ihre bisherigen Leistungen in der laufenden Saison können sich durchaus sehen lassen: Zwei Top Ten Platzierungen in Rio und Moskau, sowie ein 5. Platz in Den Haag sind genug Motivation.

Bewährungsprobe in Baden

Letzter Test für das Team waren zum Wochenende die CEV European Championship Masters in Baden. Das Teilnehmerfeld war so stark besetzt wie noch nie, viele topgesetzte europäische Teams nannten für den Bewerb. Österreichs Nr. 1 verliert das durch Gewitter verschobene Finale im Strandbad Baden mit 21:17, 13:21 und 14:16. Nach klarem ersten Satz, kommt Tom vanWalle beim Aufschlag auf Touren, macht 4 Asse, und erzwingt einen Entscheidungssatz. Dieser verläuft bis zum Ende ausgeglichen. Den Matchball bei 14:13 für Österreich kann Alex verteidigen und hat nach einem wilden Gestocher mit eigenem Angriff die Chance auf Gold. Die Belgier können den Matchball jedoch abwehren, ehe vanWalle mit zwei Service-Krachern das Spiel beendet.
Clemens Doppler weint der vergebenen Gold-Chance nach: „Natürlich war der Sieg gegen die Russen richtig gut, und auch im Finale haben wir gut gespielt, jedoch wenn Gold zum Greifen nahe ist, und es dann nur Silber wird, schmerzt es richtig. Wir wollten gewinnen, wir hatten ein super Publikum in Baden. Richtig schade!“
Zeit zum Ausruhen gibt es nicht. Bereits heute Nacht bzw. morgen Früh geht es Richtung Porec, zum Beach Major an der adriatischen Küste. Doppler/Horst starten ab Mittwoch im Hauptbewerb.
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