04.04.2016, 08:33 Uhr

Top Ten in Afrika – Hrinkow Advarics Cycleang im Abenteuer Marokko

(Foto: Eisenbauer)

Hrinkow Advarics in der Mannschaftswertung auf Platz 4 von 20 Teams.

STEYR. Was das Continental-Team aus Steyr die letzten Tage erlebt hat, grenzt fast an ein Abenteuer. Von sprachlichen Barrieren bis zum Betreuerauto - doch alles der Reihe nach. Nach beschwerlicher Anreise, mit unglaublich langen Transfers, Räder zusammenbauen und einer Teambesprechung stand erstmal Regeneration am Programm, zumindest für die meisten. Denn eben angekommen, bemerkte man, dass der Koffer des Deutschen Sebastian Baldauf in ein falsches Hotel geliefert wurde. Nach stundenlanger Suche und einigen Diskussionen fand auch dieser den richtigen Besitzer. Während sich die Radprofis auf den bevorstehenden Einsatz vorbereiteten, stand der sportliche Leiter Adam Homolka vor einem ganz anderen Problem. „Als Betreuerautos standen uns nur ein Hyundai i10 zur Verfügung, zu klein um Mannschaft und Material von A nach B zu bringen“, so Homolka.

Nach ersten Anlaufschwierigkeiten kommt man mittlerweile mit der Vorort herrschenden Kultur ganz gut zurecht, besonders die Fahrer sind hoch motiviert. Die erste Etappe führte das Fahrerfeld von Rabat über hügelige 135,2km nach Meknes. Etwa zur Hälfte der Renndistanz konnte sich eine mehrköpfige Spitzengruppe rund um Baldauf und Florian Gaugl lösen, ehe wenig später weitere 7 Mann aufschließen konnten. Die nun 17 köpfige Spitzengruppe harmonierte hervorragend und rettete ca. 30 Sekunden vor dem Feld ins Ziel. Baldauf kam im Finale auf den 9. Rang, fünf Sekunden hinter dem Sieger Eddine Salah Mraouni. Gaugl landet auf Platz 11 und Andreas Hofer komplettiert das gute Mannschaftsergebnis mit Platz 24. Damit liegt Hrinkow Advarics nach dem ersten Tag in der Mannschaftswertung auf Platz 4 von 20 teilnehmenden Teams.
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