20.06.2017, 14:58 Uhr

FH Campus Steyr kooperiert mit Lenze

(Foto: pirochka/panthermedia)

Forscher der FH Steyr helfen beim Optimieren der Lesbarkeit von Berichten

STEYR (iti). Geschäftsberichte sind naturgemäß ein eher trockener Lesestoff. Ziel einer professionellen Aufbereitung solcher Berichte, ist es die allgemeine Lesbarkeit zu erhöhen und das Erkennen primär relevanter Faktoren zu erleichtern. Bisher fehlen empirisch fundierte Richtlinien, wie dies am Besten bewerkstelligt werden kann. Das Forschungsteam Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement (CRF), des FH Campus Steyr beschäftigt seit sechs Jahren mit der Optimierung von Unternehmensberichten und analysiert deren Rezeption. Mittels Eye-Tracking wird das Leseverhalten erkannt. Darauf aufbauend entwickelt CRF Empfehlungen zur wahrnehmungsoptimierten Gestaltung. Unternehmen können die Effektivität ihres Reportings damit messbar steigern.

Kooperation mit Lenze

Eine darauf aufbauende Kooperation mit internationaler Ausrichtung verwirklichte die CRF-Forschungsgruppe mit dem Unternehmen Lenze. Der weltweite Spezialist für den Bau von Produktionsanlagen wollte eine Dokumentationsserie erstellen, die von allen Vertriebsmitarbeitern Europas universell verwendet werden kann. Mit Hilfe der Eye-Tracking Analyse überprüfte das Steyr-Forschungsteam die Lenze-Mitarbeiter. Dabei wurde unter anderem auf Faktoren wie kognitive Belastung und Lesebereitschaft geachtet. „Es freut uns, dass wir mit unserer Reporting Design Expertise großen Anklang finden, sodass auch Firmen mit internationaler Ausrichtung von unseren Erkenntnissen Gebrauch machen“, so der Forschungsverantwortliche Heimo Losbichler. Die neu entwickelten Projektdokumentationen setzt Lenze nun in seinen Europa-Niederlassungen ein.
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