29.09.2014, 18:16 Uhr

Landtagspräsident Viktor Sigl zu Gast in Steyr

Viktor Sigl zu Gast bei SKF Steyr. Im Bild mit Julia Schink. Sie hat bei SKF erfolgreich eine Lehre absolviert und ist seit heuer ausgelernte Facharbeiterin im Bereich Produktionstechnik. (Foto: Privat)
STEYR. Unter dem Motto „Jugend und Politik“ besuchte Landtagspräsident Viktor Sigl am 29. September die Stadt Steyr und absolvierte – passend zum Thema – Besuche bei SKF und in der Berufsschule 1.

Besonders die Vernetzung von Berufsschulen und Wirtschaft ist Sigl ein Anliegen. Mit Direktor Alfred Riha wurde über die Ausstattung von Lehrwerkstätten und deren Finanzierung mit Hilfe der lokalen Wirtschaft in der Berufsschule 1 diskutiert.

Lob für Lehrlingsausbildung
Lobende Worte fand Sigl zur Qualität der Lehrlingsausbildung in Steyr: „Steyr ist bekannt für seine guten Fachkräfte, welche auch am Berufsschulstandort Steyr ausgebildet werden. Damit das so bleibt und Oberösterreich Lehrlingsausbildungsland Nr. 1 bleibt, ist vor allem der Ausbau der Kooperation zwischen Wirtschaft und Schulen wichtig.“

„Hervorragender Arbeitgeber“
Die Bedeutung von Ausbildungs-Kooperationen bestätigten auch SKF-Chef Franz Hammelmüller und SKF-Personalchef Werner Freilinger beim anschließenden Besuch von SKF Steyr. Viktor Sigl erklärte: „SKF ist es gut gelungen, in den letzten Jahren als internationales Unternehmen die Position zu bestätigen. Gleichzeitig gelang es auch dem Standort in Steyr, sich als hervorragender Arbeitgeber zu beweisen. Entscheidend dafür ist nicht nur die Produktion oder die Qualität der Produkte, sondern auch die hohe Kompetenz bei der Entwicklung und Ausbildung eigener Facharbeiter.“
Neben dem Schwerpunktthema „Erfolgreiche, nachhaltige Lehrlingsausbildung“ bei SKF wurden beim Werkrundgang auch die typischen Stärken des Wälzlagerherstellers – Flexibilität, Innovation und Geschwindigkeit – erlebt. SKF-Lehrlingsbeauftragte Tina Hohenthanner unterstrich die hochwertige Ausbildung der Lehrlinge – auch im Bereich soziale Kompetenz.

Steyrs ÖAAB-Obmann Stadtrat Markus Spöck zeigte sich – trotz beunruhigender Entwicklungen am Steyrer Arbeitsmarkt und der anhaltend hohen Arbeitslosenzahlen – zufrieden über die Arbeitnehmerpolitik bei SKF: „Wir sind froh, dass es in Steyr so ein starkes Standbein gibt, welches es schafft, dass die Anzahl der Mitarbeiter seit der Übernahme des SKF Konzerns kontinuierlich gleich bleibt.“
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