15.10.2016, 14:41 Uhr

Industriekletterer streichen Kirchturm

Gefährlich schaut es aus, wie die Industriekletterer den Kirchturm in Waldneukirchen streichen
Abenteuerlich und waghalsig schaut es aus, wie die Industriekletterer von "Ömmer - Mountaineering" die Schindeln des Kirchturms in Waldneukirchen streichen. Noch bis Ende Oktober dauern die Arbeiten der Spezialfirma, die vom gebürtigen Waldneukirchner Fabian Ömmer gegründet wurde, an. Als gelernter Zimmermann und mit seiner Liebe zum Extrembergsteigen können ihm schwindelerregende Höhen und Abgründe nichts anhaben. Natürlich ist das Drei-Mann-Team professionell gesichert und ausgerüstet. Im Vergleich zu den bereits bestiegenen Sechstausendern im Himalaya oder den Anden machen sich die 46 Meter des Waldneukirchner Kirchturms ja bescheiden aus. Hier geht es um die Kontrolle des Zustands der Holzschindel und den roten Schutzanstrich. Es stellte sich tatsächlich heraus, dass Spechte viele Löcher durchs Holz schlugen, die beseitigt werden mussten. Die zwei mächtigen Barockkuppeln aus der Zeit von 1723 waren vor 30 Jahren neu mit Schindeln gedeckt worden. Es war also schon höchste Zeit, hier wieder Sanierungs- und Schutzmaßnahmen durchzuführen, die rund 16.000 Euro kosten werden.

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